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R/C Web Austria
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Conrad Electronic
Digipeak AC/DC
Mikroprozessor Ladegerät
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Daran kommt kein E-Car Fahrer vorbei! Ein gutes Ladegerät ist ein
absolutes "Muss". Aber welches...?
Schon die Vorentscheidungen sind nicht so einfach:
- Soll es ein Lader sein, der von der
Autobatterie oder einem Netzgerät (12 V=) seine Energie bekommt?
- Oder besser ein Ladegerät, dass am
Stromnetz angeschlossen wird (230 V~)?
- Da gibt es aber doch auch diese
Kombigeräte, die beides "können"!?
Und genau so ein Kombigerät haben wir für diesen Test
näher unter die Lupe genommen. Es soll aber auch erwähnt
werden, dass es ein sehr ähnliches Gerät (natürlich
etwas billiger) auch nur für 12 V= Anschluss gibt > Conrad
Digipeak 2 - Best.-Nr.: 230287 - 62.
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Aber zurück zum Digipeak AC/DC. Wenn man die
einfache weisse Schachtel öffnet, findet man darin das
Ladegerät, ein Netzkabel und zwei Ladekabel, eines für die
Ladung von Akkus mit Tamiyastecker und eines für die Ladung von
Sender- und Empfängerakkus. Das Digipeak ist nämlich für
die Ladung von 1 - 14 Zellen (NiCd oder NiMH) geeignet. Leider ist kein
Adapterkabel für die Ladung über die Ladebuchse am Sender
beigelegt. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass die Schnellladung von Akkus in "geschlossenen Gehäusen" nicht ganz
ungefährlich ist.
Technische Daten
Betriebsspannung: 230 V~ oder 12 V=
Geeignet für 1 - 14 Zellen NiCd oder NiMH
Ladestrom einstellbar von 0,2 - 5 A
Abmessungen:
Gerät (ohne Anschlüsse): 150 x 145 x 80 mm
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Der Anschluss ist problemlos - und zwar bei beiden Spannungsquellen.
Das Anschlusskabel für 12 V= ist mit dem Gerät verbunden und
mit
kräftigen Krokoklemmen versehen. Der Anschluss an das Netz erfolgt
mit einem abnehmbaren Netzkabel, wie
ihn heute jeder von seinem Computer kennt.
Beim Testgerät ist bei Netzanschluss ein kleines Problem
aufgetreten - das Schaltnetzteil wollte nicht immer so, wie es sollte.
Durch Abstecken und erneutes Anstecken hat es sich dann aber doch immer
noch zum Betrieb bewegen lassen.
Beim Anschluss an Autobatterie oder Netzgerät sind keinerlei
Probleme aufgetreten. Zu beachten ist aber, dass das
Netzgerät über eine enstprechende Leistung verfügen
muss, will man wirklich den vollen Ladestrom ausnützen.
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Nach dem Anschluss - Netz- und Batterieanschluss dürfen NICHT
gleichzeitig verwendet werden! - startet ein Selbsttest, der durch
Hochzählen am Display und Blinken der drei Leuchtdioden angezeigt
wird. Danach zeigt das gut lesbare LCD - je nach Schalterstellung -
entweder die maximale Ladespannung (etwa 28 V) oder 000 an.
Wird ein Akku angeschlossen, startet automatisch der Trickle Mode (=
Ladung mit 100 - 150 mA) und das Display wechselt auf die Anzeige der
Akkuspannung, wenn der Schalter in Mittelstellung (= Volt) steht.
Die Schnellladung wird durch 1x Drücken der roten Start Taste
gestartet (die LED-Anzeige wechselt von grün zu rot). 2x
Drücken startet zuerst die Entladung (gelbe LED leuchtet) mit
folgender automatischer Umschaltung auf Schnelladung (rote LED
leuchtet). 3X Drücken startet nur die Entladung.
Das Gerät führt dann zuerst eine automatische Erkennung der
Zellenzahl durch und zeigt das Ergebnis auch kurz am Display an (z.B.
als 6CL). Die Anzeige im Display ist mit einem dreistufigen Schalter
wählbar.
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Die Umschaltung kann zwischen mAh (= eingeladene Kapazität), Volt
(= aktuelle Spannung des Akkus) und Ampere (= eingestellter Ladestrom)
gewählt werden.
Die Anzeige der Kapazität gibt einen guten Hinweis darauf, wieviel
Energie bereits geladen wurde - sollte der angezeigte Wert von der
angegebenen Kapazität stark abweichen, war der Akku entweder nicht
leer oder die Ladung wurde vorzeitig abgebrochen.
Der Ladestrom ist über einen Drehregler einstellbar. Auch wenn die
Skalierung nur recht ungefähr ist, kann der Strom durch die
Anzeige am Display sehr genau justiert werden.
Das Ladeende wird durch Blinken der LED und durch eine akustisches
Signal (Beep-beep...) angezeigt.
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Der Aufbau des Gerätes ist recht sauber. Nebenstehend gut zu
sehen ist der Lüfter, der für "gesunde" Temperaturen im
Inneren des Ladegerätes - auch bei höheren Ladeströmen -
sorgt. Das eingebaute Schaltnetzteil ist tatsächlich in der Lage 5
A Ladestrom (jedenfalls an 6 Zellen) abzugeben ohne sonderlich warm zu
werden. Ein Test mit 14 Zellen konntee mangels entsprechender Akkupacks
nicht durchgeführt werden.
ACHTUNG! Laien
sei von einem Öffnen des Gerätes dringend abgeraten - und
schon gar nicht, wenn das Gerät noch an einer Steckdose
angeschlossen ist. Die Strom führenden Teile können
gefährliche Spannungen führen!
Sollte wirklich ein Problem auftreten, dass sich nicht durch die
Anweisungen in der Anleitung oder durch Tausch der Sicherung
(Stecksicherung 7,5 A wie im Auto) beheben lässt, dann bringt man
das Gerät besser zum Service zurück oder schickt es ein.
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Funktionen:
- Erhaltungsladung mit 100 - 150 mA (auch
für Sender- und Empfängerakkus geeignet)
- Schnellladung mit Peakerkennung von 1- 14
Zellen, Ladestrom einstellbar
- Entladung mit bis zu 3 A mit nachfolgender
Schnellladung
- Entladung ohne nachfolgende Ladung
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Praxistest
Das Digipeak
wurde bei mehreren FCA-Rennen eingesetzt. Dabei wurde
meistens der 230 V~ Anschluss verwendet, der inzwischen bei fast allen
Klubs vorhanden ist. Trotzdem ist der Anschluss für Autobatterie
sehr praktisch, kann man doch beim "freien Training" seine Akkus auch
erst am Parkplatz (voll) laden.
Als Akkus wurden 6 zellige Akkus verwendet. Weder bei NiCds (Sanyo mit
2400 mAh mit 3 A geladen) noch bei NiMHs (Sanyo mit 3300 mAh und VTEC
mit 3700 mAh mit 5 A geladen) traten Probleme auf. Die Abschaltung
erfolgte zuverlässig - auch bei nur teilweise entladenen NiMHs.
Die Akkus waren nach der Ladung warm und erreichten die erwarteten
Laufzeiten.
Auch die Ladung von Senderakkus war problemlos möglich, auch wenn
das entsprechende Ladekabel nicht beiliegt. Hier war nur
auffällig, dass manche Stecker keinen sehr festen Halt in den
Buchsen des Ladegerätes fanden. Das kann aber auch an den
"billigen" Steckern mancher Ladekabel liegen.
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Fazit
Das Mikroprozessor gesteuerte
Ladegerät Digipeak AC/DC
mit der Best. Nr. 227640 - 62 ist sowohl für den Anschluss an
das Stromnetz als auch an Autobatterie oder Netzgerät geeignet und
kann 1 - 14 Zellen Laden und Entladen. Es wird um € 99,95 angeboten.
Die Bedienungsanleitung ist zwar mehrsprachig aber gut gegliedert und
beschreibt die notwendigen Bedienschritte ausführlich genug. Die
Bedienung selbst ist einfach und übersichtlich, die Anzeigen
sinnvoll und klar lesbar.
Das Testgerät wurde dem rc-web.at von

zur Verfügung
gestellt und ist in den
Megastores:
Wien / Shopping-City Süd
Wien / Gewerbepark Stadlau
Graz / Euroshopping Center
Linz / Leonding
und Online
erhältlich.
[psr 2005]
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