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Next Generation
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HPI Sprint2 mit Lamborghini Gallardo Karosserie
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Weihnachten
und der FCA 2004 sind zwar schon vorbei, trotzdem freut man sich
über Pakete...

...noch dazu wenn obiges Logo nicht nur außen auf der Schachtel
sondern auch auf einigen Teilen im Inneren der großen Box prangt.
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Kurz vor dem Abschlussrennen auf der Modellbau Messe 2004 ist ein Paket mit folgendem Inhalt bei mir eingetroffen:
- HPI Sprint2
- LRP AI Super Reverse Digital Regler
- LRP New HPI 17 T Challenge Motor
- LRP NiMH 3500 Stick Akku
- HPI Ritzel mit 23 Zähnen 48 dp
- HPI Lamborghini Gallardo Karosserie 190 mm
Also eine komplette Rennausrüstung für den Fun Cup, abgesehen
von der Fernsteuerung - aber dass ich so etwas habe, davon konnten die
netten Leute bei LRP ja wohl ausgehen.
Die offene Frage war, ob ich es schaffen würde, bis zum Renntag daraus ein fahrbereites Modell bauen zu können.
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Inhalt:
Nach
dem Öffnen der Schachtel kommt ein fahrfertig vormontiertes
Chassis zum Vorschein - oder um genau zu sein, ein "Rolling Chassis".
Es ist ja noch die Elektrik und Elektronik einzubauen, bevor es
wirklich los gehen kann.
Aber die Reifen sind bereits mit den Felgen verklebt und Einlagen sind in den Reifen natürlich auch bereits drinnen.
Auch die Stoßdämpfer sind bereits mit Öl befüllt
und haben bei der Überprüfung - sicher ist sicher - keine
Probleme gezeigt. Sogar der Bumper aus Schaumstoff ist bereits fix und
fertig montiert.
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Aufbau:
Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Nach der bereits erwähnten
Kontrolle der Stoßdämpfer, die übrigens beim Sprint2
mit violett eloxierten Alukappen ausgestattet sind, habe ich alle
Schrauben auf festen Sitz überprüft - und auch hier keine
Probleme gefunden.
Dabei sind mir ein paar entscheidende Unterschiede zum Vorgänger aufgefallen:
- Die Bodenplatte ist aus härterem Material
und an den Rändern verstärkt > daraus ergibt sich nicht
nur eine höhere Steifigkeit sondern auch eine sehr gute "Planlage"
- Die oberen Querlenker sind mit
Links-/Rechtsgewinde versehen > dadurch ist die Einstellbarkeit des
Fahrwerks wesentlich besser geworden, der absolute Einsteiger kann
allerdings auch mehr "verstellen"
- Die obere Chassisplatte wurde ebenfalls überarbeitet und soll auch zu einem steiferen Chassis beitragen
- Die Dämpferbrücken bieten jetzt
angeblich mehr Befestigungspunkte für die Dämpfer > auch
hier kann also mehr am Set Up gearbeitet werden.
Alles in allem also sehr erfreuliche Verbesserungen an einem an sich schon recht guten Modell.
Die bewährten Details des
Antriebs über zwei Zahnriemen, die robusten Kegelrad
Differentiale, der kugelgelagerte Riemenspanner sind beibehalten
worden. Ebenso ist das Chassis zwar aus der Schachtel für Stick
Akkus vormontiert.
Da die meisten Einsteiger aber
ohnehin mit Stick Packs beginnen, ist diese Auslegung nicht nur
verständlich, sondern sogar recht praktisch. Zu meinem Glück
wurde ja auch ein NiMH Akku in Stick Konfiguration mitgeliefert, das
hat mit vorerst den Umbau - der recht einfach ist - erspart.
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Das fertig bestückte Chassis - für Standardkomponenten ist
genügend Platz vorhanden - schaut recht aufgeräumt und
übersichtlich aus. Für die ersten Testfahrten habe ich
folgende Bauteile verwendet:
- den schon oben erwähnten LRP AI Super Reverse Digital Regler>
- einen LRP New HPI 17 T Challenge Motor
- und - den ebenfalls mitgelieferten - LRP NiMH 3500 Stick Akku
- außerdem ein Standardservo
- und einen Empfänger von normaler Größe von Futaba
Da die erste Gelegenheit zum Probieren auf einer eher kleinen
Hallenstrecke auf Nadelfilz stattfinden sollte, habe ich auch statt dem
26er Ritzel aus dem Baukasten das 23er Ritzel eingebaut. Eine
Gesamtübersetzung von 8,06:1 liegt zwar deutlich über der
üblicherweise für 17er Motoren angegebenen Untersetzung von
etwa 7:1, aber der neue Challenge Motor wird ja auch als recht
kräftig und hoch drehend beschrieben.
Aber bevor es ans Testen gehen konnte, weil das Wetter einfach nicht
mitgespielt hat, konnte ich mich mit der hpi-racing DVD trösten.
Eine Superidee! Nicht nur für Schlechtwetter. Die HPI RC Cars DVD
V.2 bietet einen guten Überblick über das Programm von HPI in
Form von kurzen, aber eindrucksvollen VideoClips zu den verschiedenen
Kategorien (On Road und Off Road, Elektro und Verbrenner) und
Fahrzeugen (vom Savage bis zum RS4micro). Und dass der SPrint2 da noch
nicht dabei ist, stört genau so wenig, wie dass Atsushi Hara noch
mit der "alten" KOpropo EX-1 fährt (ja, auch Top Piloten sind in
verschiedenen Rennszenen zu sehen!).
Zusätzlich sind aber noch gute Tipps für die verschiedenen
Kategorien enthalten, die in Bild und Ton wertvolle Hinweise zu den
wichtigsten Bauabschnitten geben. So findet man dort von einer
allgemeinen Einführung über den Gebrauch der Anleitung
über Batterieladung, Reifen aufkleben, Ritzelspiel
einstellen, Kontrolle der Fernsteuerung bis zu den ersten
Trainingsrunden, Videosequenzen mit erklärendem Kommentar
(wahlweise in deutsch, englisch oder französisch).
Einziger Nachteil: Man könnte richtig neidisch werden, wenn man
die tollen Rennstrecken sieht - und selbst keinen entsprechenden Platz
zum Fahren in der Nähe hat.
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Fahrtest:
Mit dem kleinen Ritzel ist dann doch - noch vor der ersten Testrunde - ein weiteres Problem aufgetreten, die
Riemen streifen nämlich leicht am Motor. Ein Hauptzahnrad mit 90 Zähnen
würde da Abhilfe schaffen. Andererseits haben mir Challenge-Teilnehmer
mit viel Erfahrung (und genügend Erfolgen) versichert, dass ein
bisschen Riemenkontakt mit dem Gehäuse des Motors keine Rolle spielt.
Außerdem hätte ich ja immer noch auf das größere Ritzel aus dem Baukasten wechseln
können, auch wenn ein Sprung von 3 Zähnen alles andere als
empfehlenswert ist. Die Gesamtübersetzung mit dem 26er Ritzel ist mit
7,13:1 eigentlich immer noch im "grünen Bereich" für einen Motor mit 17 Windungen. Aber Genaueres sollte
die Praxis zeigen.
Die
Karosserie, der brandneue Lamborghini Gallardo von HPI mit 190 mm
Breite, hat perfekt gepasst, obwohl der angegebene Radstand der
Karosserie eigentlich etwas kürzer ist als das Chassis. Wie man
den nebenstehenden Bildern entnehmen kann schaut der Gallardo von allen
Seiten (und auch von oben) wirklich gut aus. Und das liegt nicht nur
daran, dass ich von meinem üblichen Farbschema leicht abgewichen
bin.
Aus rein optischen Gründen habe ich aber auf den Flügel
verzichtet, da der so gar nicht zu meiner Vorstellung von tollem
Supercar passt. Vielleicht ist der Flügel ja für's
Fahrverhalten sehr vorteilhaft, aber dieses doch recht simpel geformte
Lexanteil schaut halt wirklich nicht gut aus. Vielleicht finde ich ja
einen anderen Heckflügel, der zu der eleganten Linienführung
des Lamborghini besser ausschaut.
Eine wirklich Meinung hab ich mir auch nicht zum Heckteil des Gallardo
machen können. Schaut wirklich gut aus und ohne dem Heckteil
wäre der Gesamteindruck ziemlich unmöglich. Ob der nach vorne
gezogene Unterteil irgend welche aerodynamischen Nachteile mit sich
bringt, war schwer fest zu stellen, denn ohne dem Heckteil ist der
Gallardo einfach nicht "komplett".
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Fazit: Der
Sprint2 von HPI ist ein verbesserter Nachfolger des bewährten
Sprint. Auf den ersten Blick sind zwar viele Details gar nicht
sichtbar, aber bei genauerem Hinsehen sind viele Kleinigkeiten doch
recht deutlich verbessert worden.
Der Einbau
der
Fernsteuerung und der Elektronik stellt kein Problem dar, auch wenn man
Komponenten der Standardgröße verwendet. Für den
engagierten Modellbauer, der vielleicht auch an der HPI Challenge
teilnehmen will (Gutschein für Material liegt bei!), stellt der
Sprint 2 eine gute Basis dar. Aber auch für den Hobbyrennfahrer
sind die bereits serienmäßig vorhandenen
Einstellmöglichkeiten von Vorteil. Mit etwas Beschäftigung
und praktischer Erprobung kann man ein gutes Set Up finden - und das
stellt eine gute Basis für gleichmäßig schnelle Runden
dar.
An dieser Stelle sei wieder einmal darauf hingewiesen, dass die
Grundlage für ein "schnelles" Modell ein gutes Set Up ist - wenn
das RC-Car
- nicht gerade beschleunigt,
- beim Bremsen nach einer Seite zieht oder ausbricht,
- und der Radius von Links- und Rechtskurven nicht (annähernd) gleich ist
darf man sich nicht erwarten, dass man wirklich schnell fahren kann.
Wenn man nämlich ständig am Korrigieren sein muss, damit man
überhaupt auf der Strecke bleibt oder in der gewünschten
Richtung unterwegs ist, wird es nichts mit konstanten Rundenzeiten. Und
jeder, der schon einmal bei einem Rennen (auch nur mit ein paar
Freunden am Parkplatz) dabei war, wird bestätigen können,
dass Fehler mehr Zeit kosten, als man mit dem schnellsten Tuningmotor
aufholen kann.
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Maßstab
und Klasse: Tourenwagen 1:10 mit 4WD-Antrieb über 2 Riemen
Antrieb: LRP New HPI Challenge Motor mit 17x2 Windungen
Länge. 430 mm
Breite: 190 mm
Radstand: 257 mm
Spurweite vorne/hinten: 163/163 mm
Reifendurchmesser vorne/hinten: 64/64 mm
Reifenbreite vorne/hinten: 26/26 mm
Bodenfreiheit: 7 mm
Fahrwerk: Einzelradaufhängung
mit doppelten Querlenkern und Öldämpfern vorne und hinten
Platten-Chassis mit Radioplatte, 2 Kegelrad-Differentiale
Elektronik: KOpropo EX-1, Futaba Empfänger, elektronischer Regler LRP AI Super Reverse Digital, Servo Robbe RS-200,
Akku: LRP Power Pack 3500 NiMH/7,2 V
Karosserie: HPI Lamborghini Gallardo 190 mm, mit Klebebildern und Scheibenabklebern
Gewicht fahrfertig 1560 g
Empfohlener Verkaufspreis € 200,- (Baukasten ohne Karosserie und Elektronik)
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Der
HPI Sprint2 ist im guten Fachhandel erhältlich - ebenso das
zum Betrieb notwendige Zubehör, wie Lexanfarbe, Fernsteuerung,
Motor, elektronischer Regler, Akkus und Ladegerät. Nähere
Informationen dazu findet man auf der Website von LRP, die auch das Testmodell zur Verfügung gestellt haben, bei HPI-Europe und in den Foren des rc-web.at.

(psr 2004)
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