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Ein gutes Angebot
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LRP-HPI-Challenge
Starter-Kit 17T + Akku LRP VTEC 3700
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Nicht nur für
Teilnehmer an der HPI-LRP-Challenge hat LRP ein gutes Angebot im
Programm. Das Starter Kit 17T ist ein attraktives Paket für Alle,
die durch
intensives
Training
schon über einige Erfahrung verfügen - und jetzt mehr
Leistung und gutes Zubehör
haben wollen.

Das Starter Kit enthält nämlich nicht nur - den inzwischen
bekannt guten - silbernen Challenge Motor von LRP mit 17x2
Windungen, sondern auch noch eine 190 mm breite Dodge Startus Aero2
Karosserie, einen Satz (also 4 Stück) Slicks und dazu passende
Scheibenfelgen.
Außerdem ist im Paket noch eine CD mit dem gesamten LRP Programm
enthalten.
Kleiner Wernutstropfen an der ganzen Sache: Es sind leider keine
Reifeneinlagen enthalten - aber da hier die Geschmäcker recht
verschieden sind, kann das sogar ein Vorteil sein.
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Man sollte halt nicht
erst am Samstagabend vor dem nächsten Rennen drauf kommen, dass
man zwar Reifen, Felgen und Reifenkleber zu Hause hat, aber vergessen
hat, die richtigen Einlagen (welche auch immer das sein mögen)
nicht zur Hand sind.
In meinem Vorrat haben sich noch rote Einlagen von "Speedmind" gefunden
- dem
Montieren der Reifen ist also nichts im Wege gestanden.
Da Reifen kleben nicht gerade zu meinen Lieblings- beschäftigungen
gehört, spare ich mir viele Worte - und auch die entsprechenden
Warnhinweise auf verklebte Finger, am Tisch "haftende" Felgen und
ähnliches...
Und dass man zuerst die Einlagen passend in die Felgen bringen muss,
damit man dann die Reifen sauber verkleben kann, muss ja auch nicht
extra betont werden.
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Challenge 17T Motor:
Inzwischen hat sich der neue, silberne Challenge Motor ja einen sehr
guten Ruf geschaffen - und das sicherlich zu recht. Der 17x2 von LRP
ist ein kräftiger und recht hoch drehender Motor, der nicht nur
bei der HPI Challenge erfolgreich eingesetzt werden kann.
Dazu sollte man aber ein paar wichtige Vorbereitungen treffen, genauer
gesagt, muss man ein paar einfache Dinge vorbereiten.
Dem Motor liegen zwei Entstörkondensatoren bei, auch die Federn
und Kohlen sind lose beigepackt. Ich habe also damit begonnen, die
Enden der Anschlussdrähte zu verzinnen. Dazu habe ich die Enden
mit einer Pinzette gehalten, erstens wollte ich mir die Finger nicht
verbrennen, zweitens verhindert es, dass überschüssiges
Lötzinn aufgesaugt wird und die Litze steif macht - was zu
"Kohlenklemmern" führen kann.
Die beigelegten Kohlen sind die Challenge P-Kohlen mit hohem
Silberanteil. Die Federn sind 135 Grad Federn, wie sie auch für
die Challenge vorgeschrieben sind. Jedenfalls bringt diese Kombination
wirklich gute Leistung und ist dabei aber trotzdem recht schonend
für den Kollektor.
Schließlich ist es ja für Hobbyfahrer nicht immer ganz
einfach, den Kollektor abdrehen zu lassen. Und die eigene
Kollektordrehbank gehört auch nicht zur Grundausstattung jedes
RC-Piloten. Also ist es doch von Vorteil, wenn die Leistung stimmt und
der Kollektor trotzdem relativ lange "durchhält".
So weit sind wir aber ohnehin noch lange nicht. Zuerst müssen die
vorverzinnten Litzen der Kohlen an die Anschlussfahnen des Motors
gelötet werden. Auch hier ist es empfehelnswert, eine Pinzette
oder kleine Flachzange zu Hilfe zu nehmen.
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Bei dieser Gelegenheit kann man auch
gleich die Entstörkondensatoren mitlöten. Bei mir hat sich
folgende Vorgangsweise bewährt.
Zuerst werden die Anschlussdrähte der Kondensatoren durch die
Löcher in den Anschlussfahnen am Motor gesteckt. Die beiden freien
Drähte werden dann durch die Lötfahne gesteckt, die zwischen
den beiden Anschlüssen - unter der kleinen Schraube - platziert
ist.
Dann kann man die Kondensatoren ohne fremde Hilfe - das Wegrollen des
Motors kann mein leicht dadurch verhindern, dass man ihn zwischen die
Griffe einer kleinen Zange legt - die Kondensatoren anlöten.
Die überstehenden Drahtstücke lassen sich mit einem kleinen
Seitenschneider sauber abzwicken. An die gleichen Lötpunkte kann
man dann die Kohlen - genauer die vorverzinnten Drähte der Kohlen
- anlöten. AM Besten auch hier wieder mit Pinzette arbeiten >
Siehe oben...
Danach fädelt man die Kohlen in die Kohlenführungen ein und
"fixiert" sie mit den mitgelieferten Kohlenfedern. Damit ist der Motor
eigentlich betriebsfertig. Einlaufen lassen schadet nichts, muss aber
nicht sein, wenn man die ersten ein/zwei Akkus nicht sofort auf
Höchstleistung aus ist.
Fehlt eigentlich nur mehr das Verlöten der vom Motor kommenden
Motorkabel, aber das sollte auch kein Problem sein. Dazu baue ich aber
den Motor normalerweise ins Modell ein - dann gibt es kein "Davonlaufen"
und die Länge der Anschlussdrähte ist auch einfach anzupassen.
Wann immer ich es nicht so gemacht habe, waren die Kabel dann zu lang -
oder noch schlimmer, zu kurz. Kleiner Tipp: Beim Einbau auf die Lage
der Kondensatoren achten. Abstehende oder zu lange Drähtchen
können Kurzschlüsse verursachen, ungünstig wegstehende
Kondensatoren durch Aufsitzen beschädigt werden.
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Jetzt fehlt eigentlich nur mehr entsprechende POWER...
Aber auch dafür hat LRP gesorgt - und dem Testpaket ein
"Powerpaket" in Form eines Akku-Sets beigelegt.
Das ist zwar nicht Bestandteil des Challenge Starter Kits, passt aber
sehr gut dazu - und das nicht nur von der Farbe!
Jedenfalls sind die 6 VTEC 3700 Zellen, die Silberstecker und die
Akkuverbinder aus Silber von LRP ein gutes Set, um auch in der HPI
Challenge genügend Kraft und Reserve für die Rennen zu haben.
Vor dem Rennvergnügen muss man aber auch hier noch zum Werkzeug
greifen und ein paar einfache Vorbereitungen machen.
Die beiliegende Anleitung geht vorwiegend auf die Batterie Pflege ein,
aber das ist ja auch eine ziemlich wichtige Sache. Dazu möchte ich
aber jetzt nicht viel schreiben, nicht nur, weil es ja ohnehin gut
beschrieben ist, sondern auch weil die Methoden zur Behandlung von
Renn-Akkus doch sehr verschieden sind.
Wenn man sich aber an die Anleitung hält, kann eigentlich nicht
viel schief gehen:
Kurzfassung der Behandlung:
- Ladung mit NiMH-tauglichem Lader
- 5 - 5,5 A Ladestrom linear
- Delta Peak Einstellung auf 15 mV
- Maximale Zellentemperatur 45 oC
- Keine Erhaltungsladung (Trickle off)
- Zellen während der Ladung nicht
kühlen!
- Nach entsprechender Abkühlung kann der
Akku bis zu 3 mal pro Tag verwendet werden
- Entladung mit Entladeplatine (LRP Battery
Conditioner)
- Keine Tiefentladung!
- Bei längerer Lagerung - Teilladung (am
Besten 15 min. mit 5 A)
- Empfohlene Ladegeräte: LRP Pulsar, Quadra
oder Jet Charger
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Bevor man die Zellen aber ans Ladegerät hängt, sollte man die
nachfolgende Prozedur des Zusammenbaus hinter sich bringen. Das
Verlöten der ungeladenen Zellen ist jedenfalls sicherer, da ein
unbeabsichtigter Kurzschluss meist ohne Folgen bleibt. Wohingegen
geladene Akkus über Energien verfügen, die schwerwiegende
Beschädigungen nicht unwahrscheinlich machen > Funkenbildung,
hohe Ströme und damit verbundene Hitzeentwicklung sind bei
Kurzschlüssen (auch nur einer Zelle) wirklich gefährlich!
Aber jetzt zum "Bau" eines 6 zelligen Akkus in Saddle Pack
Konfiguration = 2 x3 Zellen, die mit einem Kabel verbunden sind (zum
Beispiel passend für den HPI
Sprint2 - mit kleinen Änderungen an der Akkuhalterung).
Notwendiges Werkzeug:
- Lötkolben mit mindestens 60 W
- Lötzinn
- feines Schleifpapier
- Pinzette oder Kombizange
- Seitenschneider
- Cutter
Empfohlenes Zubehör:
- Lötständer
- Zellenverbinder
- Hochstromstecker
- Silikon isoliertes Verbindungskabel
Damit kann es auch schon losgehen:
- beide Pole der Zellen mit feinem
Schmirgelpapier leicht aufrauhen (und entfetten)
- Zellen in den Lötständer einlegen
> + Pol und - Pol abwechselnd nach oben zeigend
- alle Pole verzinnen > Übung (an alten
Zellen) macht den Meister, die Zellen sollten nämlich nicht zu
lange erhitzt werden
- vorverzinnte Akkuverbinder auf die
äußeren Zellen auflöten
- Hochstromstecker (in meinem Fall 4 mm
Silberhülsen) auf die beiden mittleren Zellen löten
- alle Zellen umgedreht in den
Lötständer stecken
- vorverzinnte Akkuverbinder auf die inneren
Zellen auflöten
- Verbindungskabel zwischen die beiden
äußeren Zellen löten
- fertig ist das Saddle Pack!
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Wenn man ein Side-by-Side Pack lieber hat - wie am Bild quer in einem
Sprint2 eingebaut - braucht man nur Schritt 7 und Schritt 4
vertauschen, die Hochstromstecker an die äußeren Zellen
löten und auch die beiden 3er Packs mit einem Akkuverbinder
verlöten.
Meine Methode, Steckhülsen zu verwenden ist NICHT verpolungssicher
> daher Vorsicht beim Anstecken des Reglers!
Tipp für enge Chassiswannen:
- Hochstromstecker an einen senkrecht
angebrachten Akkuverbinder anlöten oder
- kurze Drahtstücke als Verlängerung
verwenden
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Das komplette Set
rennfertig eingebaut, die Klebebilder auf der Karosserie fehlen zwar
noch, aber dafür ist ja auch noch die Schutzfolie nicht entfernt.
Das hat aber leider bei den ersten Testfahrten auch nicht viel geholfen
> das ganze Set ist mit meinem Fahrkönnen nicht
vollständig auszuloten. Anders gesagt: Der Challenge 17 T Motor
geht mit den VTEC 3700 Zellen, einer Übersetzung von etwa 6,5:1
und den B15-40 Challenge Slicks schon sehr gut. Jedenfalls besser, als
es viele durchschnittliche Fahrer ausnützen können - aber
etwas "Reserve" kann ja auch nichts schaden.
Und fahrerische Problem lassen sich ja - angeblich auch - durch
Training beheben. Also, Challenge Kit einbauen (Reifeneinlagen nicht
vergessen!), Akku löten und laden (aber bitte mit einem wirklich
guten Ladegerät) und ab auf die Strecke!
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LRP-HPI Challenge
Starter Kit 17T:
Karosserie Dodge
Startus Aero2 (190 mm), 17x2 Challenge Motor, 4 Stk. Challenge Slicks
B15-40, 4 Dish-Felgen 26 mm
Richtpreis für das
Kit: € 79,90
LRP Hi-Volt Plus VTEC
3700 Matched Hi-Performance Cells:
6
Einzelzellen zum
Verlöten + Silber Akkuverbinder #6581 + Silber Akkustecker #65830
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Die Testmuster wurden
uns von LRP electronic, zur
Verfügung
gestellt. Sie sind - so wie die weiteren zahlreichen Zubehör- und
Tuningteile - im guten Fachhandel erhältlich. Nähere
Informationen dazu auf der Website
von
Dort findet man auch
Näheres zur LRP-HPI-Challenge
und zu den Produkten Von LRP und HPI.
[psr 2005]
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