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R/C Web Austria
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Kleiner Weltmeister...
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Kyosho Mini-Z Formel 1 - MP 4/17-2002
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Es
ist sich für Kimi Räikkönen- leider - nicht ganz ausgegangen, aber hinter Michael
Schumacher Zweiter in der WM zu werden ist ja auch keine Schande.
Mich hätte es ja nicht gestört, wenn ich das WM-Siegerauto
bekommen hätte...
...oder wenn David Coulthard Weltmeister geworden wäre - aber war halt nicht.
Aber
das kleine Paket - an dieser Stelle DANKE an Kyosho/D und den "webmaster"
- hat mich trotzdem sehr gefreut. Denn ein McLaren-Fan war ich auch
schon vor dem Ende der WM 2003.
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Inhalt:
Über
die - in ansprechendem schwarz gehaltene - Schachtel mit dem roten
Logo, brauche ich wohl keine weiteren lobenden Worte verlieren. Schaut
einfach gut aus!
Und der Inhalt ist um nichts schlechter - eigentlich eine
ideale FCA-Ausrüstung. Der Webmaster sollte direkt ein bissl was
dafür kassieren (dürfen), dass dieses Set als "FCA-ready"
verkauft werden kann.
Es ist nämlich eigentlich fast alles drin, was man zum Rennfahren mit Spaß braucht:
- in diesem Fall ein Formel 1-Rennwagen mit Elektromotor
- ein Kyosho Perfex Drehknopfsender
- eine Anleitung zur Inbetriebnahme und Wartung
fehlen nur die Batterien (oder Akkus mit Ladegerät).
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Ohne
Treibstoff geht es eben nicht! In diesem Fall sind das 4 Ladyzellen
(Baugröße AAA) von Sanyo mit 750 mAh für das Auto und 8
Mignon Batterien (oder besser auch Akkus der Größe AA)
für den Sender.
Das
Einlegen der Akkus ist sowohl beim Fahrzeug (geht nur mit einem
beiliegenden Plastik"werkzeug" halbwegs gut) als auch beim Sender
(Akkus werden lose im Griff verstaut) etwas trickreich.
Sind
die Deckel über den Akkus aber erst einmal geschlossen (und hat
man auch nicht vergessen vorher alles aufzuladen) dann kann es auch
schon losgehen.
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Aufbau:
Das Chassis
besteht aus einem komplexen Monocoque, das aus mehreren Teilen
verschraubt ist und neben dem Batteriekasten auf der Unterseite auch
die Elektronik trägt.
Das Lenkservo ist unter der langen Frontverkleidung
untergebracht und die Elektronik und der Motor verschwinden im normalen
Betrieb auch unter der eigentlichen Karosserie.
Die
vordere Aufhängung wird durch angedeutete Querlenker abgedeckt,
entspricht aber der üblichen Bauweise von 2WD Fahrzeugen - die
Achsschenkel werden über kleine Federn über den Lenkachsen
abgestützt.
Die
hintere Aufhängung ist ins Chassis integriert und besteht aus
relativ langen "Längslenkern" die dem Motorträger das
Einfedern und sogar etwas seitlichen Federweg erlauben.
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Abmessungen:
Das
ganze Modell ist ausgesprochen sauber und detailreich gebaut. Der
Maßstab ist etwas größer als bei den GTs und
Renntourenwagen und dürfte etwa bei 1:24 liegen. Der komplette
McLaren ist jedenfalls 200 mm lang und 80 mm breit. Die Reifen haben
vorne 27 mm Durchmesser und eine Lauffläche mit 11 mm Breite. Die
Reifen hinten haben ebenfalls 27 mm Durchmesser, sind aber 12 mm breit.
Neben
der Antenne aus dünnem Stahldraht sollte man auch noch den
vorderen Stoßfänger aus dickem Lexan(?) montieren - wenn man
nicht eine endlose ebene Fläche ohne harte Gegenstände im
weiten Umkreis als Rennstrecke zur Verfügung hat.
Wer
es - wie ich - nicht erwarten kann und gleich im Wohnzimmer Grand
Prix-Feeling spüren will, sollte diesen Rat (zur Schonung der
Karosserie) jedenfalls beherzigen. Mit zwei Schräubchen ist das
Ganze auch schnell befestigt und gibt dem Frontflügel doch einen
recht guten Schutz.
Karosserie: Auf
den ersten - aber auch auf den zweiten - Blick fallen die vielen netten
Details auf: Die Rückspiegel tragen winzige Sponsorlogos, die
seitlichen Zusatzflügel und die Kamerahalterung auf der Lufthutz
sowie der Heckflügel mit den beiden versetzten Ebenen, aber auch
die Helmlackierung machen einen sehr "stimmigen" Eindruck. Man
könnte fast zu zweifeln beginnen, ob da nicht McLaren bei Kyosho
in die Schule gegangen ist - und nicht umgekehrt.
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Irgendwie
hat man dann doch Hemmungen, mit dem Boliden durchs Wohnzimmer zu rasen
- wo doch Sesselbeine, Kästen, Heizkörper und
Mauervorsprünge nur darauf lauern, etwas von den vorgenannten
Details in den "Griff" zu bekommen. Entsprechend vorsichtig (ja, ja, das kann ich manchmal doch) bin ich dann die ersten Runden - um den Zimmertisch - gefahren.
Mehr Spaß
hat es dann aber am nächsten Abend auf meiner privaten Teststrecke
gemacht. 2,5 x 3,5 m ist zwar auch nicht gerade berauschend, aber die
Banden aus Styrodur lassen mich weniger um die Karosserie
fürchten. Und fürchterliche Unfälle mit
Überschlägen habe ich nicht produtziert.
Das
wäre auch nicht gerade nach dem Geschmack des originalen Fahrers
gewesen, würde ich annehmen. Da hat zwar auch die Kürze der
"langen" Geraden auf meiner Strecke, ganz sicher aber auch die recht
gute Straßenlage des Mini-Z ein Rolle gespielt. Auch wenn die
Federung der Vorderräder anfangs noch etwas hakelig war (und meine
Versuche mit verschiedenen Schmiermitteln nichts gebracht haben), das
hat sich nach einigen Akkus gegeben.
Die
Fahrzeit mit einem Akkusatz ist übrigens erfreulich lange, hier
sei auch noch das gute Regelverhalten und die Bremsfunktion des
eingebauten elektronischen Reglers gelobt. Außerdem braucht man -
trotz der Bremsfunktion - nicht auf einen Rückwärtsgang
verzichten. Beim ersten Zurückdrücken des Hebels bremst der
Mini-Z, und erst beim zweiten Mal schaltet der Regler auf
rückwärts. Macht das Anbremsen von Kurven wesentlich
einfacher - und sollte bei entsprechendem Training für gute
Rundenzeiten sorgen.
Auf
der gleichen Platine ist auch die Halterung für den Wechselquarz
untergebracht - es können alle Frequenzen des 27 MHz- Bandes
verwendet werden. Rennen mit 6 (beziehungsweise 12) Fahrzeugen sind
also möglich - wenn die Strecke groß genug dafür ist.
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| Fazit: Der
wunderschöne Mini-Z Formel 1-Bolide von Kyosho ist nicht nur eine
Augenweide, sonder macht auch auf der Rennstrecke eine gute Figur. Mit
sehr wenig zusätzlichem Aufwand kann man hier sehr schnell zu
Renn-Feeling im kleinen Maßstab kommen. Die Straßenlage ist sogar mit
der Serienbereifung sehr gut, der Regler dank der Bremsfunktion noch
besser für schnelle Runden geeignet und die (verzögerte) Rückwärtsfahrt
hilft doch immer wieder aus dem "Kiesbett". Fehlt
eigentlich nur mehr ein großes Wohnzimmer - oder ein kleiner Saal - mit
ziemlich ebenem Boden
und es kann schon losgehen. Der ebene Boden ist durch die recht geringe
Bodenfreiheit schon notwendig - aber Formel 1 wird ja normalerweise auch
nicht Off Road gefahren. Jedenfalls sollten sich damit die Winterabende
herrlich verkürzen lassen - eine Winterpause wie in der großen Formel 1
ist also gar nicht notwendig.
Schade nur, dass um
den selben - eigentlich recht geringen Betrag - nicht auch eine
"Sommerausrüstung" zu bekommen ist - das würde vielen
Interessierten den Einstieg doch wesentlich leichter machen. Aber man kann
ja hoffen, dass viele, die sich einmal mit ferngesteuerten Modellautos
(zum Beispiel in Form eines Mini-Z beschäftigt haben) von diesem Hobby
ohnehin nicht mehr so schnell loskommen.
Und bevor ich es
vergesse: Wer sich wirklich dazu entschließt, mit dem Formel 1 wirklich
auf die Rennstrecke zu gehen, sollte gelegentlich auch in einen Satz
Kugellager investieren - noch bevor er einen Tuningmotor oder Turboregler
kaufen geht.
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Maßstab und Klasse: 1/20 Formel 1
mit Heckantrieb
Motor: Elektromotor der Größe 130
Länge: 200 mm
Breite: 80 mm Radstand: 130 mm
Spurweite vorne/hinten: 68/66 mm
Reifendurchmesser vorne/hinten: 27/27 mm
Reifenbreite vorne/hinten: 14/16 mm
Bodenfreiheit: 2 mm Monocoque-Chassis
Fahrwerk: gefederte Achsschenkel vorne und
Pendelachse mit Längslenkern hinten
Elektronik: Kyosho CRP-Einheit mit 27 MHz-AM Empfänger Mini-Servo und FET-Regler
Akku: 4 x Sanyo 1,2 V/750 mAh Twicell
Gewicht rennfertig: 208 g
Karosserie: Kyosho McLaren MP4/17
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Der Kyosho McLaren MP4/17 - Kimi
Räikkönen wurde www.rc-web.at von Kyosho/D zur Verfügung gestellt und
ist im guten Fachhandel erhältlich.
Weitere Informationen auf der Website von und auf der MicroSpeed-Website von www.rc-web.at.
[paul 2003]
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