R/C Web Austria - r e d - radiocontrol every day


Home | News | Forum | 2nd Hand | Shopping | Testberichte | Autos | Fliegen | Schiffe | Sitemap | Service

www.rc-web.at
::: Startseite
News
Forum
2nd Hand
Shopping
schauFenster
aktuelle Angebote
unserer Werbekunden
Testberichte
 
Autos/cars
microspeed
Fliegen/flight
Schiffe/ships
Links
FAQ
 
Events
Fotos
Guestbook
 
::: Service
::: Add URL
::: Impressum
Partner


Pauls RC-Car-Museum


OFF-ROAD CULT


modellflug-freakshow.at

www.be-red.com

Lassen Sie sich eintragen !

© 1998-2004
 R/C Web Austria

 

 

Kleiner Weltmeister...

Kyosho Mini-Z Formel 1 - MP 4/17-2002

Es ist sich für Kimi Räikkönen- leider - nicht ganz ausgegangen, aber hinter Michael Schumacher Zweiter in der WM zu werden ist ja auch keine  Schande. Mich hätte es ja nicht gestört, wenn ich das WM-Siegerauto bekommen hätte...
...oder wenn David Coulthard Weltmeister geworden wäre - aber war halt nicht.

Aber das kleine Paket - an dieser Stelle DANKE an Kyosho/D und den "webmaster" - hat mich trotzdem sehr gefreut. Denn ein McLaren-Fan war ich auch schon vor dem Ende der WM 2003.

Inhalt:

Über die - in ansprechendem schwarz gehaltene - Schachtel mit dem roten Logo, brauche ich wohl keine weiteren lobenden Worte verlieren. Schaut einfach gut aus!

Und der Inhalt ist um nichts schlechter - eigentlich eine ideale FCA-Ausrüstung. Der Webmaster sollte direkt ein bissl was dafür kassieren (dürfen), dass dieses Set als "FCA-ready" verkauft werden kann.

Es ist nämlich eigentlich fast alles drin, was man zum Rennfahren mit Spaß braucht:

- in diesem Fall ein Formel 1-Rennwagen mit Elektromotor

- ein Kyosho Perfex Drehknopfsender

- eine Anleitung zur Inbetriebnahme und Wartung

fehlen nur die Batterien (oder Akkus mit Ladegerät).


Ohne Treibstoff geht es eben nicht! In diesem Fall sind das 4 Ladyzellen (Baugröße AAA) von Sanyo mit 750 mAh für das Auto und 8 Mignon Batterien (oder besser auch Akkus der Größe AA) für den Sender.

Das Einlegen der Akkus ist sowohl beim Fahrzeug (geht nur mit einem beiliegenden Plastik"werkzeug" halbwegs gut) als auch beim Sender (Akkus werden lose im Griff verstaut) etwas trickreich.

Sind die Deckel über den Akkus aber erst einmal geschlossen (und hat man auch nicht vergessen vorher alles aufzuladen) dann kann es auch schon losgehen.

Aufbau: Das Chassis besteht aus einem komplexen Monocoque, das aus mehreren Teilen verschraubt ist und neben dem Batteriekasten auf der Unterseite auch die Elektronik trägt.

Das Lenkservo ist unter der langen Frontverkleidung untergebracht und die Elektronik und der Motor verschwinden im normalen Betrieb auch unter der eigentlichen Karosserie.

Die vordere Aufhängung wird durch angedeutete Querlenker abgedeckt, entspricht aber der üblichen Bauweise von 2WD Fahrzeugen - die Achsschenkel werden über kleine Federn über den Lenkachsen abgestützt.

Die hintere Aufhängung ist ins Chassis integriert und besteht aus relativ langen "Längslenkern" die dem Motorträger das Einfedern und sogar etwas seitlichen Federweg erlauben.




Abmessungen:
D
as ganze Modell ist ausgesprochen sauber und detailreich gebaut. Der Maßstab ist etwas größer als bei den GTs und Renntourenwagen und dürfte etwa bei 1:24 liegen. Der komplette McLaren ist jedenfalls 200 mm lang und 80 mm breit. Die Reifen haben vorne 27 mm Durchmesser und eine Lauffläche mit 11 mm Breite. Die Reifen hinten haben ebenfalls 27 mm Durchmesser, sind aber 12 mm breit.

Neben der Antenne aus dünnem Stahldraht sollte man auch noch den vorderen Stoßfänger aus dickem Lexan(?) montieren - wenn man nicht eine endlose ebene Fläche ohne harte Gegenstände im weiten Umkreis als Rennstrecke zur Verfügung hat.

Wer es - wie ich - nicht erwarten kann und gleich im Wohnzimmer Grand Prix-Feeling spüren will, sollte diesen Rat (zur Schonung der Karosserie) jedenfalls beherzigen. Mit zwei Schräubchen ist das Ganze auch schnell befestigt und gibt dem Frontflügel doch einen recht guten Schutz.

Karosserie:
Auf den ersten - aber auch auf den zweiten - Blick fallen die vielen netten Details auf: Die Rückspiegel tragen winzige Sponsorlogos, die seitlichen Zusatzflügel und die Kamerahalterung auf der Lufthutz sowie der Heckflügel mit den beiden versetzten Ebenen, aber auch die Helmlackierung machen einen sehr "stimmigen" Eindruck. Man könnte fast zu zweifeln beginnen, ob da nicht McLaren bei Kyosho in die Schule gegangen ist - und nicht umgekehrt.


Irgendwie hat man dann doch Hemmungen, mit dem Boliden durchs Wohnzimmer zu rasen - wo doch Sesselbeine, Kästen, Heizkörper und Mauervorsprünge nur darauf lauern, etwas von den vorgenannten Details in den "Griff" zu bekommen. Entsprechend vorsichtig (ja, ja, das kann ich manchmal doch) bin ich dann die ersten Runden - um den Zimmertisch - gefahren.

Mehr Spaß hat es dann aber am nächsten Abend auf meiner privaten Teststrecke gemacht. 2,5 x 3,5 m ist zwar auch nicht gerade berauschend, aber die Banden aus Styrodur lassen mich weniger um die Karosserie fürchten. Und fürchterliche Unfälle mit Überschlägen habe ich nicht produtziert.

Das wäre auch nicht gerade nach dem Geschmack des originalen Fahrers gewesen, würde ich annehmen. Da hat zwar auch die Kürze der "langen" Geraden auf meiner Strecke, ganz sicher aber auch die recht gute Straßenlage des Mini-Z ein Rolle gespielt. Auch wenn die Federung der Vorderräder anfangs noch etwas hakelig war (und meine Versuche mit verschiedenen Schmiermitteln nichts gebracht haben), das hat sich nach einigen Akkus gegeben.

Die Fahrzeit mit einem Akkusatz ist übrigens erfreulich lange, hier sei auch noch das gute Regelverhalten und die Bremsfunktion des eingebauten elektronischen Reglers gelobt. Außerdem braucht man - trotz der Bremsfunktion - nicht auf einen Rückwärtsgang verzichten. Beim ersten Zurückdrücken des Hebels bremst der Mini-Z, und erst beim zweiten Mal schaltet der Regler auf rückwärts. Macht das Anbremsen von Kurven wesentlich einfacher - und sollte bei entsprechendem Training für gute Rundenzeiten sorgen.

Auf der gleichen Platine ist auch die Halterung für den Wechselquarz untergebracht - es können alle Frequenzen des 27 MHz- Bandes verwendet werden. Rennen mit 6 (beziehungsweise 12) Fahrzeugen sind also möglich - wenn die Strecke groß genug dafür ist.


Fazit: Der wunderschöne Mini-Z Formel 1-Bolide von Kyosho ist nicht nur eine Augenweide, sonder macht auch auf der Rennstrecke eine gute Figur. Mit sehr wenig zusätzlichem Aufwand kann man hier sehr schnell zu Renn-Feeling im kleinen Maßstab kommen. Die Straßenlage ist sogar mit der Serienbereifung sehr gut, der Regler dank der Bremsfunktion noch besser für schnelle Runden geeignet und die (verzögerte) Rückwärtsfahrt hilft doch immer wieder aus dem "Kiesbett".

Fehlt eigentlich nur mehr ein großes Wohnzimmer - oder ein kleiner Saal - mit ziemlich ebenem Boden und es kann schon losgehen. Der ebene Boden ist durch die recht geringe Bodenfreiheit schon notwendig - aber Formel 1 wird ja normalerweise auch nicht Off Road gefahren. Jedenfalls sollten sich damit die Winterabende herrlich verkürzen lassen - eine Winterpause wie in der großen Formel 1 ist also gar nicht notwendig.

Schade nur, dass um den selben - eigentlich recht geringen Betrag - nicht auch eine "Sommerausrüstung" zu bekommen ist - das würde vielen Interessierten den Einstieg doch wesentlich leichter machen. Aber man kann ja hoffen, dass viele, die sich einmal mit ferngesteuerten Modellautos (zum Beispiel in Form eines Mini-Z beschäftigt haben) von diesem Hobby ohnehin nicht mehr so schnell loskommen.

Und bevor ich es vergesse: Wer sich wirklich dazu entschließt, mit dem Formel 1 wirklich auf die Rennstrecke zu gehen, sollte gelegentlich auch in einen Satz Kugellager investieren - noch bevor er einen Tuningmotor oder Turboregler kaufen geht.


Maßstab und Klasse: 1/20 Formel 1 mit Heckantrieb
Motor: Elektromotor der Größe 130
Länge: 200 mm
Breite: 80 mm
Radstand: 130 mm
Spurweite vorne/hinten: 68/66 mm
Reifendurchmesser vorne/hinten: 27/27 mm
Reifenbreite vorne/hinten: 14/16 mm
Bodenfreiheit: 2 mm
Monocoque-Chassis
Fahrwerk: gefederte Achsschenkel vorne und
Pendelachse mit Längslenkern hinten

Elektronik: Kyosho CRP-Einheit mit 27 MHz-AM Empfänger Mini-Servo und FET-Regler
Akku: 4 x Sanyo 1,2 V/750 mAh Twicell
Gewicht rennfertig: 208 g

Karosserie: Kyosho McLaren MP4/17

 

Der Kyosho McLaren MP4/17 - Kimi Räikkönen wurde www.rc-web.at von Kyosho/D zur Verfügung gestellt und ist im guten Fachhandel erhältlich.


Weitere Informationen auf der Website von
www.kyosho.de und auf der MicroSpeed-Website von www.rc-web.at.

[paul 2003]

 

Home | News | Forum | 2nd Hand | Shopping | Testberichte | Autos | Fliegen | Schiffe | Sitemap | Service

Kontakt webmaster@rc-web.at
Impressum

Startpage

Lassen Sie sich kostenlos bei R/C Web Austria eintragen, werden Sie Mitglied!

Add URL free!