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So klein und schon 4WD :-) |
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GM DTMx4 - 1/24 Pocket Racer
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Der Winter kommt, die Rennstrecken
im Freien versinken im Winterschlaf oder gar unter einer Schneedecke...
...es ist also an der Zeit, sich etwas Nettes für die langen Winterabende
zu suchen!
Ich habe das Glück gehabt,
von GM Racing ein hübsches, kleines Paket zu bekommen. Wie es weitergeht
- davon werden die nächsten Bilder und Texte berichten.
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Inhalt:
Die ansprechende Schachtel
hat nicht nur recht informative Aufschriften (in englisch und japanisch)
und dezent hinterlegte Grafiken, sondern auch einen wirklich überzeugenden
Inhalt. Wobei die deutsche Bedienungsanleitung bei GM eigentlich schon selbstverständlich
ist.
Für einen 1/24er ist die
Schachtel zwar recht groß, aber dafür bringt man einen Großteil des zukünftigen
Rennstalls in dieser Box unter.
Die Einzelteile sind in gut
beschrifteten Plastikbeuteln verpackt - die Reihenfolge ist allerdings teilweise
etwas unübersichtlich. Aber dazu hat man ja eine Anleitung.
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Neben der deutschen Übersetzung
der Bauanleitung liegt auch das Original in englisch bei - und das kann bei
manchen Abbildungen ganz praktisch sein. Nicht ganz verständlich ist, warum
die Übersetzung auch den englischen Originaltext noch einmal enthält - was
das Ganze nicht gerade übersichtlicher macht.
Positiv hervorzuheben ist
die Ergänzung um allgemeine Hinweise, Abstimmtipps (die zwar nicht nur für
1/24 Modelle gelten) und praktische Tipps für Fahrtechnik und Lackierung
von Lexankarosserien.
Nicht zu vergessen die Anleitung
für die - ebenfalls im Paket enthaltene - Empfänger/Regler/Servo-Einheit
von ABC für Mini RC-Cars (im Maßstab 1/30 bis 1/18). Dieses kleine Wunderding
der Elektronik macht den Einbau der RC-Anlage zu einem Kinderspiel, aber
davon später mehr.
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Aufbau: Das Chassis
besteht aus zwei dünnen schwarzen Epoxyplatten. Auf die untere Platte mit
dem angeformten T-Bar werden die Träger für die Hinterachse und beide Lagerböcke
für die Kardanwelle montiert.
Der hintere Lagerbock dient
gleichzeitig als Motorhalterung, der mitgelieferte 180-er Motor wird also
in Fahrtrichtung und mittig über der Kardanwelle montiert. Der Antrieb der
beiden Achsen erfolgt mit Zahnrädern auf die einstellbaren Kugeldifferentiale.
In der Folge sollte sich dann
allerdings herausstellen, dass doch ein paar kleinere Probleme bastlerisches
Geschick erfordern. So müssen vor dem Einbau der oberen Chassisplatte die
Anschlüsse zum Motor umgelötet oder abgeknickt werden.
Der Einbau der Vorderachse
mit den winzigen Antriebsachsen ist recht problemlos und auch die Justage
der Zahnräder stellt kein Problem dar. Etwas mehr Geschick erfordert aber
der Einbau des Reibungsdämpfers an der Hinterachse und der "Federung" am
vorderen Achsträger.
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Abmessungen:
Durch unterschiedliche
Bohrungen im T-Bar kann der Radstand mit 110 oder 115 mm festgelegt werden,
die Breite beträgt 80 mm. Die beiliegenden Moosgummireifen haben an beiden
Achsen 27 mm Durchmesser und 12 mm Breite.
Vor der endgültigen Fertigstellung
muss aber noch der gut durchdachte Akkuhalter eingebaut werden. Und da haben
dann weitere Probleme den Zusammenbau verzögert. Die Halterung ist nämlich
für kleine Stick-Packs ausgelegt, die nicht so ohne weiteres zu bekommen waren.
Aber Not macht erfinderisch - und so habe ich aus einem 6-zelligen Flightpack
für Slow-Flyer eben einen passenden Akku gelötet.
Der Einbau der Empfänger-Servo-Regler-Einheit
war - einmal abgesehen von der Tüftelei wegen des beengten Raumangebots -
nicht weiter schwierig. Wenn die Position einmal so festgelegt ist, dass weder
Kardanwelle noch Spurstangen irgendwo streifen, genügt gutes Doppelklebeband
(liegt ohnehin bei) für die Befestigung.
Karosserie:
Dem Bauskasten liegt eine recht sauber gefertigte und detaillierte Mercedes
CLK-DTM Karosserie aus Lexan mit passenden Aufklebern bei. Leider sucht man
die Scheibenabkleber vergeblich - hier muss man sich mit Lackiererband und
scharfem Messer selbst behelfen.
Ich habe noch nie behauptet,
dass das Lackieren von Karosserien zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt.
Aber eigentlich ist auch dieses Modell wieder ganz brauchbar geworden. Wäre
ja auch schade, wenn ein so nettes Modell durch eine hässliche Karosserie
"verschandelt" worden wäre. Gar so leicht sind die passenden "Deckel" nämlich
gar nicht zu bekommen.
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Und gleich das nächste Problem!
Die CRP-Einheit ist für 40 MHz-FM ausgelegt (und für andere Frequenzen von
GM auch nicht lieferbar) - ich habe aber nur 27 MHz-Sender also was tun?
Glücklicherweise
konnte ich meinen freundlichen Händler dazu bewegen, mir einen passenden
Sender leihweise zur Verfügung zu stellen - zufällig(?) war das die "empfohlene"
Graupner XR-6 FM Race, die auch in der Anleitung abgebildet ist. Also nicht
nur ein neues Auto, sondern auch gleich eine neue Anlage zum Ausprobieren.
Der Sender
liegt gut in der Hand, auch wenn ich von meiner alten Anlage etwas "Zierlicheres"
gewöhnt bin. Die Einstellungen können übersichtlich und schnell vorgenommen
und auch für mehrere Modelle getrennt abgespeichert werden. Aber so viel
musste ich gar nicht einstellen, da ich die Zentrierung von Servo und Regler
schon vor dem Einbau vorgenommen hatte - es konnte also auf die Strecke gehen.
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Fazit: Der kleine 4WD
von ABC im Vertrieb von GM-Racing ist ein tolles RC-Car für lange Winterabende
und große Räume oder - noch besser - kleine Rennstrecken! 5 x 10 m sollten
schon für eine Menge Fahrspaß reichen. Leider ist mein Wohnzimmer nicht so
groß und mein Museum nur virtuell. Ich hab trotzdem ein paar Runden um (und
unter) dem Wohnzimmertisch gedreht, bevor ich den Boliden auf einer Hallenstrecke
ausführlicher getestet habe.
Die SRC-Einheit
von ABC lässt sich leicht einbauen, spricht gut an und hat als Besonderheit
auch eine gut dosierbare Bremse, die nach dem Stillstand erst in den Rückwärtsgang
umschaltet. Die Motorleistung des kleinen 180-er Motors lässt sich gut dosieren,
das Servo ist schnell und natürlich käftig genug, selbst für die angetriebene
Vorderachse. Schade nur - vor allem für mich :-) - dass sie nur in der 40
MHz-FM Version von GM-Racing lieferbar ist.
Die Moosgummireifen
haften auf Nadelfilzteppich recht gut und lassen sich auch - dank der Schnellwechsel-Felgen
rasch tauschen. Über dern Verschleiss kann ich noch nicht viel sagen - bin
ich doch wegen des (einstweilen) einzigen Akkus noch nicht so viel zum Fahren
gekommen.
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Maßstab und Klasse: 1/24 Tourenwagen
mit 4WD
Antrieb:
Kardanwelle auf Kugel-Differentiale
Motor: Elektromotor 180SH
Länge: 190 mm
Breite: 87 mm
Länge des
Chassis: 146/151 mm
Radstand: 110/115 mm
Spurweite vorne/hinten: 68/68 mm
Reifendurchmesser vorne/hinten: 27/27 mm
Reifenbreite vorne/hinten: 12/12 mm
Bodenfreiheit: 4 mm
Platten-Chassis mit oberer Radioplatte
Fahrwerk: abgefederter Vorderachsträger und
Pendelachse mit Reibungsdämpfer hinten
Elektronik: ABC CRP-Einheit
mit 40 MHz-FM Empfänger Mini-Servo und FET-Regler
elektronischer Regler: in der CRP-Einheit integriert
Akku: Sanyo 7,2 V/50 mA Stick Pack (reicht für mindestens 10 Minuten
Fahrzeit auf einer Rennstrecke)
Karosserie: ABC-Hobby Mercedes
CLK-DTM
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Der GM DTMx4 - 1/24 Pocket
Racer wurde www.rc-web.at von GM Racing zur Verfügung gestellt und
ist im guten Fachhandel erhältlich.
Die passende Fernsteuerung (Graupner XR-6FM Race) wurde von Megamodell in 1150 Wien zur Verfügung
gestellt.
Nähere Informationen auf der Website von .
[psr 2002]
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