Neuling interessiert sich für den Tamiya Cup

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Re: Neuling interessiert sich für den Tamiya Cup

Beitragvon ML84 » 13. Mai 2019, 11:04

hi,

habe die Spektrum DX5 Pro und sie funktioniert, habe keine Aussetzer oder so aber persönlich würde ich zu Sanwa wechseln wenn ich nicht soviele Empfänger hätte :D
Die Sanwa hat finde ich bessere Haptik und mehr Ersatz/Tuning Möglichkeiten (Lenkrad/Griffe).
Falls du mal in Wien oder Wiener Neudorf fährst kannst du dir gern meine DX5 Pro ansehen.

machst aber technisch nichts falsch damit.Telemetrie benutze ich nicht... sehe keinen Sinn darin für meine Anwendung.
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Re: Neuling interessiert sich für den Tamiya Cup

Beitragvon paul » 13. Mai 2019, 11:46

Im Prinzip machst Du mit 4 mm Goldies nichts falsch - es gibt Adapter für 5 mm Buchsen (man kann aber auch einfach 4 mm Buchsen verwenden, die haben auch außen 5 mm :) )

Telemetrie kann schon was bringen - wenn auch nicht während eines Rennens > für Tüftler können die Informationen über Temperatur, Drehzahl … schon was bringen. Allerdings erfordert es m.M. noch intensivere Beschäftigung mit der Materie (und damit Zeitaufwand) :rolleyes:

Für Hobbyfahrer dürfte Training statt 'Tüfteln' mehr bringen ;)

Und zur Wahl des Senders würde ich hauptsächlich auf die gute Lage in der Hand achten > also an einem Trainingstag einmal ein paar Leute fragen, ob sie den Sender für ein paar Minuten 'zur Probe' abgeben würden > wenn ein Sender sich nicht gut 'anfühlt', hilft wahrscheinlich das ganze 'Tuning' nichts …

Tipp am Rande: der Preis der Empfänger ist nicht uninteressant, wenn man daran denkt, mehr als ein Modell fahrbereit halten zu wollen
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Re: Neuling interessiert sich für den Tamiya Cup

Beitragvon waweiss » 13. Mai 2019, 16:00

Hi
Also Telemetrie ist nur eine Spielerei für 2-3 Akkus - danach weißt du alles :D

Mit deiner Sanwa MX-V bist du schon gut dabei (Empfänger sind günstig).
Mit der hab ich auch begonnen und bin dann nach 2 Jahren zur MT-4 gewechselt.
Es gibt bei beiden Sanwas die wasserfesten Empfänger - das ist nicht schlecht im Tamiyacup :eek:

Gutes Ladegerät mit Laden 10-12 A wäre zu empfehlen

Lipos: 4mm oder 5mm - wenn du keine Adapter verwendest wäre es besser. Zur Not geht ein Adapter.
Mit 2-3 Lipos kommst locker über die Runden - in den Klassen die wir fahren sind 4mm ausreichend dimensioniert.

lg Walter
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Re: Neuling interessiert sich für den Tamiya Cup

Beitragvon paul » 14. Mai 2019, 00:12

Naja, manchmal gehen die Meinungen auch in einem Forum auseinander … :rolleyes:

Ich hab Telemetrie schon sogar mit mehr als 4 Akkus verwendet - und es wäre schön, wenn ich jetzt 'alles wissen' würde … vielleicht bin ich aber auch zu neugierig oder sollte ich Walter einmal ausfragen :D

Ich komme als Hobbyfahrer auch mit 5 - 6 A Ladestrom aus – vielleicht würde mich das Laden mit 12 A dann aufs Podest 'katapultieren' :confused:
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Re: Neuling interessiert sich für den Tamiya Cup

Beitragvon 7woodman7 » 14. Mai 2019, 08:08

Mir wurde erst vor kurzen gesagt ich soll mir ein starkes Ladegerät besorgen, weil man am Schluß mit möglichst viel Ampere zu laden, dann hat der Akku im Rennen mehr "Druck". Ist da was dran?
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Re: Neuling interessiert sich für den Tamiya Cup

Beitragvon ML84 » 14. Mai 2019, 09:40

wenn er etwas über Körpertemperatur ist wäre der Lipo am besten ~40°C aber im Tamiya Cup wirst du sowas nicht merken behaupte ich frech! Da darfst du auf 8,4V laden und fährst einen sensorlosen Carson brushless... ich würde mir einfach ein gut zu bedienendes Dualladegeräte holen. Ich habe ein SkyRC mit dem ich sehr zufrieden bin seit Jahren aber es gibt sicher bessere und ich habe keine Marktübersicht.
Aja Akku heizen ist verboten und es gibt glaube ich sogar eine Ladestromlimit also würde ich mir nicht zu sehr den Kopf zerbrechen. Ich fahre meine hinteren Plätze mit oder ohne heißen Akku ein :D
Setupwerkzeug (Platte, Bodenlehre, ggf. Setup Stadion,...) und gutes Werkzeug wären Anfangs am ratsamsten finde ich.
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Re: Neuling interessiert sich für den Tamiya Cup

Beitragvon _miga_ » 14. Mai 2019, 12:17

Das Allerwichtigste um schnell zu sein ist die Übung. Und das geht nur auf der Piste.
Dazu brauchst Du am Anfang nicht das allerbeste Equipment.
Das kannst Du Step by Step kaufen. Sicherlich, wenn Du noch kein Ladegerät hast und vor hast
öfter teilzunehmen, würde ich auch gleich was G'scheites kaufen.

Zu den Akkus: Wenn Du dir die Ergebnislisten von so manchen Rennen ansiehst, wirst Du oft
feststellen, dass viele Fahrer ihre schnellste Runde erst mit einem weniger vollen Akku fahren.
Sprich gegen Mitte bzw Ende des Rennens. Was auch anderes heißen kann: Zuviel Speed ist auch
nicht gut für die Rundenzeit. Und damit man dann die Speed halten kann, brauch es wieder Übung :)
Sprich, ab auf die Piste ;)
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Re: Neuling interessiert sich für den Tamiya Cup

Beitragvon 7woodman7 » 14. Mai 2019, 12:52

Vielen Dank mal für eure wertvollen Tipps!

Gut, Akku hab ich gefunden und kann nun fertig bauen um endlich mal ans Fahren zu kommen. Möchte dann freundlich an einer Strecke mal anfragen zb Grafenwörth damit ich da mal einige Runden abspulen kann.
Ich hab je leider noch keine Ahnung wann ich wie Spur/Sturz verstelle oder wieviel Bodenfreiheit usw. :confused: Alles noch Rätsel für mich aber ich werd mal drauf los fahren und etwas rumprobieren und mal ein Basissetup für mich finden. Jetzt bei der restlichen Bauphase möchte ich nur die Gewichtsverteilung im Auge behalten. Also wohin setze ich den Regler usw.

Das wäre mal mein Plan. :)
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Re: Neuling interessiert sich für den Tamiya Cup

Beitragvon paul » 14. Mai 2019, 18:11

Am 25./26. Mai ist ein FCA Lauf beim RCC Grafenwörth, da wäre am Samstag beim Training sicher Zeit, etwas zu probieren … damit Du am Sonntag gleich mitfahren kannst :)

Spur und Sturz stellst Du über die Links-/Rechtsgewinde ein > zuerst aber das Servo möglichst zentral einstellen!
Als Grundeinstellung würde ich (wenn in der Bauanleitung nicht anders angegeben) mit 1° Nachspur und Sturz an der Vorderachse und 2°Vorspur und 1,5° Sturz an der Hinterachse beginnen
Die Bodenfreiheit wird über die Federvorspannung eingestellt (Steckringe oder Gewinde am Dämpfer) > beim RCC sollte 5 - 6 mm gut funktionieren (hinten etwa 0,5 - 1 mm mehr)
Bei der Gewichtsverteilung vor allem auf links/rechts Balance achten …

/edit:
da ich immer noch Vorspur und Nachspur verwechsle, hab ich das korrigiert > mit Vorspur meine ich jedenfalls Räder vorne enger als hinten :rolleyes:
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Re: Neuling interessiert sich für den Tamiya Cup

Beitragvon ML84 » 14. Mai 2019, 23:19

google mal Hudy Setup book, das gibts auch in Deutsch und kostenlos zum downloaden.
FCA ist sicher kein Fehler um das erste mal so ein Event zu erleben, Tamiya Cup kann ich auch noch empfehlen und wennst mal sehen willst wie die österreichische Elite fährt dann kannst du das WE in Wiener Neudorf den ersten Staatsmeisterschaftslauf ansehen gehen.
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