Leichtgängigkeit

Elektro und Nitro, Tourenwagen und Prototypen, 1/12, 1/10, 1/8, 1/5 …

Moderatoren: streetspec, paul_mod

Leichtgängigkeit

Beitragvon rs2311 » 8. März 2008, 16:55

Hallo!

Bin gerade beim aufbau meines Serpent 720. Aber die Aufhängungsteile bekomme ich nicht so richtig frei. Die Löcher in den Schwingen habe ich jetzt mit einem 3,1 mm Bohrer nachgebohrt und die sind auch schon schön leichtgängig, mein problem sind vorallem die Kugeln in den Kugelpfannen, die wirklich haargenau passen und darum immer "blockieren"! Habe die Kugeln schon in die Bohrmaschine eingespannt und in der Kugelpfanne ewig drehen lassen, hat nichts geholfen! Ich habe die Pfannen mit nem Heißluftfön warm gemacht, auch ohne Erfolg und das quetschen mit einer Zange hat auch nichts gebracht!

Wollte jetzt mal euch fragen wie bekommt ihr diese Kugeln frei, könnt ihr mir tips geben?

Passen vielleicht Kugelpfannen anderer Hersteller, funktionieren die eventuell besser als die original Serpentteile?

vielen Dank im voraus

Roland
Unsere neue Homepage:

http://www.amc-tirol.at
Benutzeravatar
rs2311
R/C Web Mitglied
 
Beiträge: 51
Registriert: 19. August 2005, 00:00
Wohnort: Inzing

Beitragvon Marcell » 8. März 2008, 18:44

das is ein altes problem bei serpent die teile sind einfach nicht immer leichtgängig

viele händler sagen immer "des rennt si scho ei"

ich würde es auch mal mit ein paar tanks fahren probieren ein eventuell schlagen sie sich ein bisschen aus wenn du ihnen mehr spiel gibst

aber immer genau im auge behalten nicht das sie dann zuviel spiel haben dann kannst in schenkel gleich tauschen

eventuell kann dir der alex (streetspec) weiterhelfen der is a "alter" serpent fahrer

ich hatte dieses problem leider oder "zum glück" nie bei kyosho oder mugen
Benutzeravatar
Marcell
R/C Web Mitglied
 
Beiträge: 229
Registriert: 30. November 2006, 22:48
Wohnort: Wien

Beitragvon Johann N » 8. März 2008, 21:06

Hi!

Normal geht sichs aus, bis der Motor eingefahren ist, ists das Fahrwerk auch. Wie Marcell schon sagte, ein altes Serpent Problem, daß aber nicht wirklich eins ist..
Benutzeravatar
Johann N
R/C Web Mitglied
 
Beiträge: 1179
Registriert: 29. Juli 2000, 00:00
Wohnort: Bruck/Leitha

Beitragvon streetspec » 8. März 2008, 21:14

Also grundsätzlich würde ich auch erst mal ein bis zwei Liter fahren, da erledigt sich schon einiges von selbst.

Das Aufbohren der Querlenker hätte ich nicht gemacht, die bekommen noch früh genug zu viel Spiel.
Wenn die nicht leichgängig waren, bin ich immer mit einer 3mm Rundfeile (Schlüsselfeile) im Dremel durchgefahren. Hat eigentlich immer funktioniert. Alternativ gibt es mittlerweile auch spezielle Reibahlen für diese Fälle im Fachhandel.

Die Kugelpfannen würde ich nicht tauschen, die von Serpent gehören mit zu den Besten, die es gibt (vom Kunststoff her). Normalerweise sind die ziemlich spielfrei und ein wenig schwergängig solange sie neu sind. Das legt sich aber nach kurzer Zeit. Ein wenig mit der Zange herumdrücken (mit Kugelkopf drin!) sollte wirklich helfen.

Achtung!!! Ganz wichtig!!!
Die Kugelpfannen sind NICHT symmetrisch! Die funktionieren nur dann gut, wenn die Kugel von der richtigen Seite her reingedrückt wird. Wenn ich mich richtig erinnere, ist an einer Seite rund um das Loch der Kuststoff etwas glänzender als auf der anderen Seite. Ich glaube, die Kugeln müssen von der glänzenden Seite her reingedrückt werden. Steht aber eigentlich eh auch in der Anleitung drin.
Alex
Benutzeravatar
streetspec
R/C Web Mitglied
 
Beiträge: 841
Registriert: 14. August 2002, 00:00
Wohnort: Wien


Zurück zu Onroad – Glattbahn

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste