LRP Twister2 Brushless Buggy

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LRP Twister2 Brushless Buggy

Beitragvon paul » 24. September 2015, 18:52

Off Road Fun - Out of the Box
LRP Bild hat uns freundlicher Weise ein Testmodell zur Verfügung gestellt, das noch dazu genau in die gerade wieder auflebende Serie der Off Road Rennen des FCA passt.
Wir haben den RTR-Buggy in der Brushless Version getestet.

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Neben dem Buggy ist der Twister auch als Truggy, Monster Truck (MT) und Short Course (SC) Version erhältlich. Allen Versionen gemeinsem ist der 2WD Antrieb und das Wannenchassis aus robustem Kunststoff.

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Übersichtlich auf der Verpackung aufgeführt und nach Einsatzzweck geordnet sind die diversen Tuningteile.
> Die Kategorie "Speed" sollte bereits durch das im RTR-Kit enthaltenen LRP Spin Pro Brushless Regler und den Vector K7 Brushless Motor mit 8.5T Windungen ausreichend abgedeckt sein. Wer aber noch mehr Power und Speed "braucht", kann mit einem LRP Vector K20 7.5T und LRP Flow Competition oder Works Team noch ein wenig zulegen.
> Die weiteren Tuningteile für "Fahrwerk", "Haltbarkeit" und "Style" werden noch etwas warten müssen.
Die ersten Testfahrten werden zeigen müssen, wie gut der Twister2 in der Standardausstattung läuft.

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Beim RTR Set ist neben dem fast fahrfertig montierten Buggy natürlich auch ein Sender enthalten.

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Statt in Blau präsentiert sich der Buggy "out of the box" in ungewohntem Schwarz. Meiner Meinung nach ist das Design aber durchaus gelungen und Schwarz steht in der Skala meiner Lieblingsfarben ohnehin ganz oben.

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Sowohl an der Vorder-, als auch an der Hinterachse sind Öldruckdämpfer mit blau eloxierten Federn verbaut. Die oberen Querlenker und die Spurstangen sind bereits mit Links-/Rechtsgewinde versehen, damit Änderungen am Set Up schnell und einfach vorgenommen werden können.

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Im Heck ist ein sensored brushless Motor mit 4300 kV (LRP Vector K7 / 8.5T) eingebaut, der für (mehr als) ausreichend Power an der Hinterachse sorgen sollte.

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Der mitgelieferte 2,4 GHz Sender (LRP B2-STX Pro F.H.S.S.) ist das Nachfolgemodell des bewährten A2-STX Pro, ein 2 Kanal Sender ohne Firlefanz, aber mit allen wichtigen Einstellmöglichkeiten:
> Reverse Schalter für beide Kanäle
> Trimmung für beide Kanäle
> Dual Rate auch für den Gaskanal!
> Lenkwegbegrenzung getrennt für Links und Rechts bzw. Vorwärts und Bremse/Rückwärts.
Damit sollte sich das Fahrverhalten schnell an die Strecke und an die persönlichen Vorlieben anpassen lassen.

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Im Fuß des Senders bietet das Batteriefach Platz für 4 Mignon Batterien (oder besser Akkus) Platz.

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Nach dem Abnehmen der grafisch gut gestalteten Karosserie, die weitgehend dem heute Üblichen enstpricht, zeigt sich das aufgeräumte Innenleben des Hecktrieblers.

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In der kleinen Box auf der rechten Seite des Wannenchassis ist der Empfänger gegen Spritzwasser geschützt untergebracht. Der LRP B4-RX Pro ist ein 4 Kanal Empfänger und könnte also auch für andere F.H.S.S. Sender (mit mehr Kanälen) genützt werden. Einer der beiden freien Einsteckplätze ist aber im Renneinsatz auch zum Anschluss eines Transponders nützlich.

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Auf der linken Chassisseite sitzt der LRP Spin Pro RTR Regler, ein programmierbarer brushless Regler für 2 bis 4s LiPo Akkus mit einstellbarer LiPo Abschaltung. Für den Hobbyfahrer sollte der voreingestellte 0-Boost Modus ausreichen, es steht aber auch ein schärferer Racing Modus zur Verfügung.
Besonders horvorzuheben ist der serienmäßig vorhandene T-Stecker für den Akkuanschluss!

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Für die Testfahrten wurde dann ein LRP 2s Super Shorty LiPo mit 2600 mAh eingebaut - daher die Distanzstücke vor und hinter dem Akku damit sich die Gewichtsverteilung während der Fahrt nicht ändert.
Und trotz - oder wegen – des eingebauten brushless Systems sollte die geringere Kapazität für ausreichend lange Fahrzeiten sorgen.

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Die ersten Testfahrten fanden dann auf der Off Road Strecke des RCC Grafenwörth statt.
Mit Feintuning lässt sich sicher noch mehr aus dem RTR Modell herausholen, aber die Motorisierung ist - jedenfalls auf outdoor Strecken mit wenig Grip - völlig ausreichend.
Für Hobbyfahrer würde ich eine Reduktion der Motorleistung über die Fernsteuerung empfehlen, da 2WD bekanntlich bei zu heftigem Gaseinsatz zum Übersteuern (also "Eindrehen") neigt.
Und etwas überraschend hat der kleine 2s LiPo bei meiner Fahrweise auch für gut 15 Minuten Fahrzeit gereicht!
Der Twister2 ist als EInsteigermodell also wirklich empfehlenswert!
(cc) paul
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