HPI WR8 flux – Ford Fiesta

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HPI WR8 flux – Ford Fiesta

Beitragvon paul » 8. Oktober 2012, 22:57

Doppelter Spaß!

Das Thema Rally taucht bei den RC–Cars mit schöner Regelmäßigkeit auf und Bild hat jetzt einen tollen Beitrag dazu geleistet. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht:
> Die neue Serie der WR8 Cars (WRC Rally Modelle im Maßstab 1/8) wurde mit je einem Nitro und einem Brushless Modell eröffnet
> Und – nicht zuletzt durch die Popularität, die Gymkhana durch Ken Block und seine spektakulären Fahrten und Videos erfahren hat – folgt jetzt auch ein Ford Fiesta im Original Monster/DC Outfit.

Aber bleiben wir beim Testmodell, das uns freundlicher Weise von Bild zur Verfügunge gestellt wurde:

[ATTACH]1792[/ATTACH] > Bilder sind jetzt am Ende des Beitrags gesammelt zu finden!

Es handelt sich dabei um die Elektro–Version des 1/8 WRC Chassis mit Flux Brushless System als Antriebseinheit und Ford Fiesta Karosserie in der Abu Dhabi Lackierung von Ford Werksfahrer Mikko Hirvonen mit Co–Pilot Jarmo Lehtinen.

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Die recht große Schachtel – jedenfalls wenn man eher 1/10 Modelle gewöhnt ist – enthält dann aber auch ein fast vollständiges Equipment für einen Rally Einsatz und so gesehen ist die Verpackung gar nicht so groß, sondern mehr als angemessen. Mit etwas Geschick bringt man darin auch noch Ladegerät und Akkus unter, hat also gleich eine praktische Transportverpackung.

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Neben dem fertig aufgebauten Chassis und der vollständig lackierten und beklebten Karosserie ist auch ein 2,4 GHz Sender (hpi–racing TF 40) beigepackt, der zwar kein modisches Display hat, aber alle wichtigen Einstellungen erlaubt.
Mit 4 AA–Akkus (oder auch Batterien} im Fuß wird der Sender versorgt und Dank der 2,4 GHz Technik bringt das einen angenehm leichten und doch gut ausbalancierten Sender, der aber auch recht lange mit einer Akkuladung (oder einem Satz Batterien) seinen Dienst zuverlässig versieht.

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Die Elektronik ist bereits eingebaut und fertig verkabelt, es fehlt also nur mehr ein 2s LiPo, damit die erste Testfahrt starten kann. Regler und Motor sind laut Anleitung auch für 3s LiPos ausgelegt.
Der Flux Vapor Pro Regler lässt sich über ein optionales USB–Kabel (und ein Notebook) auch noch optimal programmieren – für den Anfang ist das aber gar nicht notwendig.
Das Lenkservo ist wasserdicht, der Empfänger gut geschützt in einer Radiobox untergebracht – damt sollten auch Wasserdurchfahrten möglich sein. Sicherheitshalber haben wir das aber – noch – nicht probiert

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Die Vorderachse ist konventionell aufgebaut, fixe Querlenker (die man später gegen einstellbare tauschen kann) sorgen für eine sorgenfreie Abstimmung "aus der Box", die ölgefüllten Dämpfer sind wirklich gut gefüllt (Kontrolle kann aber nicht schaden) und mit Steckringen bereits auf ausreichende Bodenfreiheit eingestellt. Ein Schaumstofframmer soll für ausreichenden Schutz der Karosserie und des Chassis "im Falle des Falles" sorgen.

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Auch an der Hinterachse findet man keine aufregenden Details, aber solide und bewährte Technik. Gut sichtbar ist der leuchtend rote Querstabilsator, der übermäßige Kurvenneigung verhindert und auch die leicht profilierten "Michelins" machen einen guten Eindruck.

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Der Flux Vector 4000 kV Brushless Motor treibt über zwei Kardanwellen und die Kegelrad Differentiale an Vorder– und Hinterachse alle 4 Räder an. Die stabile Motorhalterung aus Aluminium ist mit einem sehr cleveren Exzenter ausgestattet, der eine genaue Einstellung des Ritzelspiels erlaubt. Das ist in jedem Fall hilfreich – nicht nur, wenn man zur Anpassung an die Streckenverhältnisse (oder die Akkuspannung!) ein anderes Ritzel enbaut.

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Während des Fun Cup Rennens beim RC Parndorf in der Speedworld haben wir dan die Gelegenheit zu recht ausführlichen Testfahrten genutzt. Ein geladener 2s LiPo war schnell gefunden und mit der Klettband Halterung ebenso schnell im Fahrzeug fixiert.

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Und damit konnte es auch schon losgehen. Und wie es los ging!
Schon mit dem Set Up aus der Box und 2s Power legt der Fiesta WR8 ordentliche Rundenzeiten vor.

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Dabei verhält er sich aber ziemlich neutral und lässt sich recht entspannt und doch schnell auf der Ideallinie bewegen. Es macht auf Anhieb mächtig Spaß – und man muss sich nicht nur gegen das Dauergrinsen im eigenen Gesicht wehren, sondern auch gegen die Betteleien der anderen Fahrer, die unbedingt auch an den Sender wollen. (Dsa durften sie dann natürlich auch!)

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Aber was ein richtiges Rally Auto sein will, muss auch abseits der asphaltierten Rennstrecke seine Tauglichkeit unter Beweis stellen.
Nein, damit war nicht der "Ausflug ins Grüne" gemeint (da hätte der Gärtner schon etwas kürzer mähen müssen), sondern so richtige Schotterpisten (natürlich im passenden Maßstab).

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Dazu mussten wir nur die Straße überqueren und den Parkplatz – der glücklicher Weise ziemlich leer war – zur Teststrecke umfunktionieren. Platz war jedenfalls genug vorhanden, eine Gefährdung von Mensch oder Tier und die Gefahr einer Beschädigung fremden Eigentums (zum Beispiel durch wegfliegende Steinchen) nicht gegeben!

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Jetzt konnte der Fiesta zeigen, was er unter der Haube hat – und auch hier war die Vorstellung überzeugend. Zwar war das Fahrverhalten nicht mehr ganz so neutral – aber dass ein Auto auf lockerem Untergrund zum Übersteuern neigt hat Rallyfahren eben so an sich!

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Power war aber auch mit 2s LiPo Akkus auf diesen Schotterpassagen immer ausreichend vorhanden. Und die Powerslides blieben gut beherrschbar. Wobei das mit 3s wahrscheinlich schon wieder ganz anders ausschaut. Der Antriebsstrang macht aber einen sehr robusten Eindruck und kommt sicher auch mit der gesteigerten Leistung gut zurecht.

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Vorher - nachher:
Die Unterseite des 3 mm dicken Aluminiumchassis ist mit entsprechenden Senklöchern versehen und bildet mit den Schrauben eine ebene Fläche. Die Seitenteile aus Kunststoff sollen übermäßiges Eindringen von Staub und anderen "Fremdkörpern" verhindern, eine Staubschutzhaube wird nicht mitgeliefert.
Und trotz der "Sonderprüfungen" auf Schotter haben sich die Kratzer in der Bodenplatte in Grenzen gehalten, und man könnte sogar sagen: sie gehören einfach dazu!

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Eine obere Abdeckung des Chassis hätte zwar die Staubansammlung im Inneren vermieden und auch das eine oder andere Steinchen am Eindringen gehindert. Aber weder der Antriebsstrang noch der Regler bzw. der Lüfter haben durch diese Fremdkörper Schaden genommen. Und nach kurzem Einsatz des Kompressors waren die Spuren der Testfahrt praktisch nicht mehr sichtbar.

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Lediglich die Aufkleber der Karosserie haben unter dem "Steinschlag" etwas gelitten und sich unter der Staubeinwirkung ein wenig gelöst. Aber auch das gehört zu einem richtigen Rally Auto!

Riesig Spaß gemacht hat es allemal, sowohl auf der Rennstrecke als auch auf dem Kies des Parkplatzes. Wer sich diesen doppelten Spaß auch gönnen möchte ist für € 549,– (UVP für das ARTR Set der Flux–Version) mit dabei!

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Für alle Fans von Ken Block – und der neuen Sportart Gymkhana – gibt es den HPI WR8flux auch mit der Replica Karosserie des 650 PS starken Five Ford Fiesta mit Gymkhana Reifen auf den passenden fifteen52 Felgen.

(CC) psr 2012
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