Maverick Strada TC EvoS – rot und teuflisch schnell

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Maverick Strada TC EvoS – rot und teuflisch schnell

Beitragvon paul » 5. Februar 2012, 21:41

Aus dem Vertriebsprogramm von Bild stammt dieses Testmodell,
der rote [ATTACH]1731[/ATTACH], ein RTR-Set mit Brushless Antrieb und 2,4 GHz Fernsteuerung.

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In der relativ großen Schachtel, die man auch gut zum Transport und zur Aufbewahrung verwenden kann – ein Tragegriff wäre noch als kleine Verbesserung möglich – findet neben dem Modell auch noch die Fernsteuerung und etwas Zubehör Platz.

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Auf der Seite der Box ist dann auch noch schön aufgelistet, was alles noch enthalten ist > Sender, Empfänger, Lenkservo, Brushless Regler und Motor, Akku und Steckerladegerät.

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Und damit man nicht lange herumrätseln muss, sind auch noch die Anleitung für das Modell – genauer: für die ganze Strada Serie – und für die Fernsteuerung beigelegt.
In der Anleitung für die Modellserie sind neben der Beschreibung der einzelnen Modelle (Tourenwagen, Drifter, Buggy, Truck, Monster und Short Course) auch die entsprechenden Ersatzteillisten und Explosionszeichnungen der einzelnen Baugruppen enthalten.
Die Anleitung für die Fernsteuerung zeigt auch (abweichend von der Illustration auf der Schachtel) eine 2,4 GHz Anlage mit integrierter Antenne, wodurch die Drehknopfanlage ein recht futuristisches Aussehen bekommt.

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Das Chassis ist bereits fahrfertig montiert, die Elektronik ist eingebaut und komplett angeschlossen.

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Der Brushlessmotor ist – wie bei den meisten Kardanautos – längs eingebaut und findet auf der linken Seite hinter dem Lenkservo und dem Brushless Regler Platz.

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Auch ein 6-zelliger NiMH Akku mit 3000 mAh mit Steckerladegerät ist beigepackt. Zwar dauert die Ladung damit rund 6 Stunden (wenn der Akku wirklich leer ist), aber immerhin sind verpolungssichere Hochstromstecker am Regler und am Akku zu finden.

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Der weniger geeignete Adapter am Ladegerät sollte aber den (relativ geringen) Ladestrom problemlos vertragen. Und wenn man am Hobby RC–Cars Gefallen findet, wird man ohnehin auf LiPo–Akkus und das dafür geeignete Schnelladegerät aufrüsten.

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Die Ausstattung des Chassis lässt wenig Wünsche offen: Ölgefüllte Stoßdämpfer mit progressiven Federn, einstellbare Querlenker mit Links–/Rechtsgewinde an beiden Achsen, ebenso einstellbare Spurstangen und ein komplett kugelgelagerter Antriebsstrang.

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Ungewöhnlich ist dafür der Modul der ersten Getriebestufe, handelt es sich doch um eine eher aus dem Verbrennerbereich bekannte metrische Verzahnung mit Modul 0,8 mm. Damit braucht man zwar keine Angst vor überlasteten Zahnrädern zu haben, leider sind aber Ritzel mit diesem Modul und der passenden Bohrung nicht ganz leicht zu bekommen.

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Zurück zum Sender: Für den sofortigen Fahrspaß fehlen – abgesehen von der Verzögerung durch die Ladezeit für den Fahrakku – auch noch 8 Mignonzellen für den Sender, die ihren Platz in der Basis des Gerätes finden.

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Das Bedienfeld ist einfach, aber übersichtlich und erlaubt alle wichtigen Einstellungen:
> Servoreverse für beide Kanäle
> Trimmregler für Gas und Lenkung
> Einstellregler für die Begrenzung des Lenkausschlags
> Einstellregler für Begrenzung von Gas und Bremse
> LED-Anzeige für den Batteriezustand
Auf der Rückseite ist eine Ladebuchse und auf der Unterseite ein Schalter zur Kanalbegrenzung (wie in Frankreich vorgeschrieben) zu finden.
In der Anleitung ist auch das "Binden" von Sender und Empfänger beschrieben und die Einstellung des Failsafe, das beim Ausfall des Senders (oder Verlassen des Sendebereichs) und bei Störung des Sendesignals aktiv wird.

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Die ersten Testfahrten wurden bereits auf dem roten Teppich der Modellbau Messe Wien durchgeführt. Glücklicherweise sind auch genügend schwarze Elemente im Design der Karosserie enthalten, sonst wäre die Sichtbarkeit doch recht eingeschränkt gewesen.
So konnten die Fahrfehler nur auf das eigene Unvermögen geschoben werden, denn auch die Reifen aus dem Kit sind für Nadelfilz recht gut geeignet.
Nur die Übersetzung hätte für die doch recht kurzen Geraden besser angepasst werden sollen – mit der serienmäßigen Untersetzung kommen die Kurven nämlich schon sehr schnell näher und es ist nicht ganz einfach, die Ideallinie zu treffen.

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Ein Besuch auf der Asphaltstrecke bei den Nachbarn von rc-drift.at hat ebenfalls gezeigt, dass die Reifen gar nicht so schlecht sind, aber der Brushless Motor doch längere gerade Strecken brauchen würde, um sein wirkliches Potential auszuspielen.

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Daher habe ich mich dann auch darauf beschränkt, mit dem Maverick Strada TC EvoS auf dem Drift–Parkplatz gute Figur zu machen!

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Aber die Idee, mit HPI T-Drift (den bevorzugten Driftreifen im Raum Wien) einmal – oder auch öfter – den EvoS auch quer zu bewegen, hat sich in meinem Kopf festgesetzt und soll demnächst in die Tat umgesetzt werden.

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Und wenn die Temperaturen wieder in den zweistelligen positiven Bereich gestiegen sind, werden auch weitere Tests auf den Rennstrecken in der näheren und weiteren Umgebung folgen.

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Wir danken der Firma [ATTACH]1732[/ATTACH] für die Überlassung des Testmodells, das als Tourenwagen mit Brushless System (TC EvoS, wie getestet) zu einem UVP von € 239,– angeboten wird. Die Driftversion des Maverick Strada (= DC Evo mit brushed Motor) bekommt man als RTR–Set schon um € 139,–.
(cc) psr 2012
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