Geschichten aus der RC-Szene

Tratsch und Klatsch für alle RC Fans

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Geschichten aus der RC-Szene

Beitragvon tamartin » 28. April 2011, 14:40

Paul,

wir sollten echt mal ein neues thema aufmachen, und dort über alle möglichen Sachen quatschen.
Es ist unheimlich interessant wie du manche Dinge siehst, da du diese Zeit wie kein anderer hier, mitgemacht hast.

Ich glaube, wir alle könnten so viel von dir lernen und sicher einige lustige Geschichten aus dem Rennalltag der 80iger und 90iger lesen.

Die Zeiten der Turnhallenrennen mit silikonisierten Reifen, den Buggyrennen in öffentlichen Parks, der ersten EM in Pörtschach, oder den internationalen Rennen auf Parkplätzen.
Wirklich kriminell waren die Buggyrennen 1/8 auf Äckern, Sanddünen (Em in Holland), usw.
Ich kann davon nur lesen, aber leider sind alle die mal dabei waren und Shops gehabt haben, entweder in Pension oder sonst wie verschollen.
Klingelbrunner, Pfeiffer, Zettl, usw. (KKM, Pfeiffers Modellauto Shop, Zetstar)

Wir haben zwar noch immer Fahrer in den Top 20 aber die sind Profis oder Private, aber keine Hobbyshop Besitzer, mit denen man ab und zu plaudern kann.
War immer nett beim KKM vorbeizuschauen und mitn Franz zu plaudern, oder die neuesten Prototypen zu sehen.
Oder so wie beim Zettl, der Autos selbst konstruiert hat und wo Serpent ihm den Entwurf gestohlen hat und den Quattro rausbrachte.
Der Joseph hat damals die Plastikteile aus Zytel gefräst, was das Material der Schibindungen ist. Extrem haltbar. RPM verwendet es bei seinen Tuningschwingen für Traxxas Autos usw. Heute.
Er war 30 Jahre früher drann!!!!!

http://www.rcmagvintage.com/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&t=15618

Solche Geschichten halt.
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sollte sich machen lassen

Beitragvon paul » 29. April 2011, 22:59

sozusagen geschichten aus der "urzeit" :D

wird ja vielleich den einen oder anderen "oldie" geben, der solche "stories" auf lager hat – und vielleicht sogar ab und zu hier im forum vorbeischaut :)

können ja auch geschichterln aus der jüngeren vergangenheit sein – die gibt es sicher auch (und da sind sicher mehr "potentielle erzähler" hier im forum)

übrigens: Franz Klingelbrunner kommt ab und zu noch bei rennen vorbei…
…ich hab ihn jedenfalls schon ein paar mal bei enem FCA getroffen ;)

von Joschi Zettl habe ich seit einiger Zeit nichts mehr gehört und Ernst Pfeiffer ist schon lange aus meinem "Blickfeld" verschwunden
Have fun,
paul

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Rennstrecke Ölhafen Lobau 1985

Beitragvon 1.EMAC » 30. April 2011, 14:36

Hallo Freunde,

Also ich kann eine kleine Geschichte so rund um 1985 erzählen. Damals war ich im Sommer 1985 beim 1. EMAC in der Niederhofstrasse 1120 Wien eingetreten und lies mir von den getunten Assos und Schumachers den Wind um meinen Sonic Sports Racer wehen.

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Mit bescheidenem Alter von 16 Jahren kam es eines Tages im September 1985 zu einem 1:12 Lauf in der Lobau am Wiener Ölhafen. Ich weiß nicht mehr genau, wo dieser Rennplatz war, da ich nur zweimal dort gewesen bin. Einmal 1982 zu Besuch eines 1:8 Rennen wie auf den Bildern ersichtlich und einmal eben 1985.

Bild

Ich kann mich noch erinnern, dass Paul uns den Weg dorthin beschrieben hat und ich mich damals ohne Probleme dort eingefunden habe. Wir fuhren also in der 1:12 Klasse auf für mich sehr ungewohntem Asphalt anstelle Teppich. Meine erste negative Erfahrung war, dass die "Wageln" so richtig nicht haften wollten. Ich glaube es war auch verboten Reifenhaftmittel zu verwenden.

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Dann kam meine zweite eher wenig berauschende Erfahrung ein mächtig hässliches Loch in meine gerade erst nagelneue Karosserie zu fummeln um den plumpen Transponder montieren zu können. Nun war damals meine Rennerfahrung gleich null womit ich auch selbige Ergebnisse ( gleich 0 ) grandios einfahren konnte. Ich kann mich noch erinnern, dass so glaube ich, der Pauli (so nannten wir ihn alle) mit einem Sinclair ZX Spectrum inkl. Drucker unsere Rundenzeiten abnahm.

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Meine dritte und letzte negative Erfahrung war die totale Staubinvasion auf meinem Modell schon nach nur einem Lauf. Da half wirklich nur mehr der damals zur Verfügung gestellte Kompressor mittels ausblasen den Schmutz wieder runter zu bekommen.
Wenn ich mich an die eine oder andere Szene an damals noch erinnere kommen dazu allerdings nur positive Eindrücke zurück, womit ich nur sagen kann...

schön war die Zeit!

LG, Robert Windbichler
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Fortsetzung folgt

Beitragvon 1.EMAC » 30. April 2011, 16:00

ach ja, hab da noch ein paar Kurzgeschichten! Wer genau hinsieht, kann eventuell auch die Fahrzeuge in der Spiegelung des Pokals erkennen. Um die handelt es sich beim nächsten mal, also Fortsetzung folgt...

Bild
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schön war die Zeit…

Beitragvon paul » 30. April 2011, 17:07

…jedenfalls in der Erinnerung :)

Das Bild oben zeigt die Rennstrecke des 1. AMRC Vienna auf dem Handelskai (heute: Kraftwerk Freudenau) – dort habe ich auch meine ersten Runden gedreht oder genauer gesagt: versucht, die ersten Runden zu drehen

Damals auch noch mit einem 1:8 Verbrenner (Asso RC100 mit KB-Motor, wenn ich mich richtig zurück erinnere), aber angesichts der Probleme, die ich auch mit Hilfe eines Freundes nicht wirklich lösen konnte, war's der Anfang von meiner Begeisterung für Elektromodelle…
…und das Ende meiner Verbrenner–Zeit

Und das kam eigentlich in 3 Schritten:
1) Als stolzer Besitzer eines (gebrauchten) Asso Verbrenners mit roter Formel 1 Karosserie habe ich beim 1. AMRC gefragt, ob ich "probieren" kommen darf > war kein Problem!
2) Das erste Wochenende auf der Strecke – eigentlich neben der Strecke – ist weitestgehend mit Einstellarbeiten am Motor vergangen > gestartet habe ich, bis die Autobatterie fast leer war (denn nach Hause kommen wollte ich schon wieder MIT Auto und nicht zu Fuß) – gefahren bin ich kaum mehr als 2 Runden > INSGESAMT!!!
3) Das folgende Wochenende ist dann ähnlich verlaufen: viel am Motor geschraubt, eingestellt und verstellt – wenig gefahren! Entweder war der Motor zu fett oder zu mager (beides gleichzeitig geht angeblich ja nicht), jedenfalls ist meine Kilometerleistung (beim Holen des Autos wegen abgestorbenem Motor) beachtlich gewesen :D
Als aber dann auch noch – durch einen Fahrfehler – in der 180° Kurve vor dem Rauchfang die Hinterachse an der Bande hängen bleiben wollte (ja, ja, Formelfahrzeuge haben keine halbwegs schützende Karosserie) und kein Ersatz mehr vorhanden war, hab ich beschlossen, ich werde in Zukunft besser elektrisch fahren :rolleyes:

Und dabei ist es ja auch geblieben. Ich habe nichts gegen Verbrenner und bin selbst hin und wieder auch wieder damit gefahren (nein, der Asso steht seit Jahrzehnten im Kasten - und noch nicht einmal im Museum), aber bei Elektro kenne ich mich doch etwas besser aus. Und mit der ersten Hallenstrecke (in den frühen 80ern) war es auch recht bequem und vom Wetter ziemlich unabhängig, wenn man Lust hatte, mit ein paar Freunden RC-Car zu fahren – und Spaß zu haben! :cool:
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Beitragvon 1.EMAC » 30. April 2011, 19:38

scheint so als hatten wir beide damals kein Glück auf dieser Rennbahn... ;) Ja die Verbrenner sind wirklich eine Sache für sich gewesen, damals wie heute. Darum mein kurz prägnanter Kennruf dazu... "die Stinker" qualmen, sind laut, und wenn mans gar nicht baucht, verbrennt man sich auch noch die Finger an den Dingern...
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Beitragvon tamartin » 2. Mai 2011, 19:59

Komisch, aber vielleicht habts ganz einfach mit falschen Motoren angefangen.
Ich bin von Elektro auf Benzin umgestiegen im zarten Alter von 14.
Mein erstes Auto war ein Thunder Tiger Challenger, ganz genauso wie dieser hier. Gekauft bei KKM, wobei ich sagen muß, der Franz hat uns wirklich ein sehr gutes Anfängerauto mit einem sehr guten Motor verkauft.
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Der Webra Motor mit Drehvergaser war sehr einfach zum Einstellen und ging auch ganz gut.
Ich hab wieder eher Troubles mit der Kupplung gehabt.

Nachher kam dieser hier
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ein Yankee 84x4 Competition, gekauft beim Pfeiffer.
Nachdem der Webra tot war, hab ich nur Picco SE verwendet.
Mit Schiebevergaser. Die waren günstig, auch sehr leicht zum Einstellen und bei der Kerze sehr unkompliziert.

Dann kam das Bundesheer und ca. 10 Jahre Pause.
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Beitragvon tamartin » 2. Mai 2011, 20:08

Ach ja, meine 2 ersten Autos waren von Tamiya.
Natürlich gekauft im Shop in der Westbahnstraße. Weiß den Namen nicht mehr.
Novak ??!!!

Mit 11 Jahren hab ich einen Tamiya Countach 005 mit Acoms Fernsteuerung bekommen.
Ich war der erste in unserer Schule mit so einem Auto!!!

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Nur war so ein Flachbahner fast nirgends zu fahren.
Überall waren Steinchen oder Fugen im Weg, darum hab ich solange gejammert, bis ich einen Sand Scorcher bekam.
Mit 13 stand er dann auf meinem Schreibtisch, in Box Art lackiert von meinem Vater. So wie dieser.

Bild

Mit dem bin ich sogar noch lange gefahren, nachdem ich eigentlich schon Benziner hatte.
Ihr werdets es net glauben, aber ich bin hauptsächlich mit meinen Autos auf dem Konstantinhügel im Prater und beim Donaukanal , wo jetzt die Strandbar Hermann ist, gefahren. Auch mit den Benzinern!!
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Beitragvon 1.EMAC » 7. Juni 2011, 18:47

Na ja, das mit dem Alter ist so eine Sache. Den Challenger hatte ich auch.... war eine klassische Heckschleuder, weil kein Differenzial und somit nix zum schnellen Kurven fahren. Aber das Alter ist halt so eine Sache. Mit jungen Jahren versteht man die Technik eher weniger womit auch viele beim Einstieg in das Verbrennerwesen auch gleich wieder den Ausstieg vorprogrammieren. Ich selbst habe es im Alter von 12 Jahren zustande gebracht, dass ein normaler Carmotor mit nur 2,5 ccm verkehrt herum angesprungen ist. Wenn Du da als Junge nicht jemanden fachkundigen dabei hast, weißt Du gar nicht was Du tust. Tja, aber abgehalten hat mich das dann noch nicht, auch Verbrenner zu fahren. Das drehen an den Regulierschrauben war halt damals immer ein mysteriöses Unterfangen, welches sogar bei mir mit einem Kolbenreiber der Superlative endete. Die Zylinderbüchse schob aufgrund des anreiben so heftig gegen den Zylinderkopf, dass selbiger sich samt allen vier M2,5 Schrauben raketenartig vom Motorblock entfernte.
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Beitragvon gpmp » 11. Juni 2011, 23:07

ja ja die guten alten zeiten. die strecke vom 1. AMRC Vienna kenne ich nur zu gut (war dort mitglied ab 1985) ich sage nur eines rauchfang spitzkehre. da hat es dann schon einen kontainer als fahrerturm gegeben und die knöpfchen rundenzählanlage wurde dann durch einen hoch modernen mobilen c64 ersetzt. meine ersten runden habe ich dort mit einem 1:8 PB alpha (gebraucht bei pfeiffer gekauft) aber nach kurzer zeit bin ich dann durch hr. pfeiffer auf den asso rc500 mit umbausatz auf 4wd umgestiegen. man ist das lange her :)

ich glaube ich habe noch einen super8 film von einem rennen aus 1987.
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